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Athlon: Leasing-Mehrkilometer müssen nicht teurer sein

Mehrkilometer kommen teurer als Minderkilometer? Es geht auch anders. Das zeigt Athlon Car Lease mit seinem neuen Angebot.

Schätzungen zufolge hat jedes zweite Leasingfahrzeug bei der Rückgabe weniger auf dem Tacho, als gedacht. Üblicherweise kassieren Leasinggeber für Zusatzkilometer mehr, als sie für Minderkilometer gutschreiben. Doch wie wirkt sich diese Ungleichbehandlung aus? Athlon verglichen eine Nachbelastung für Mehrkilometer in Höhe von 21 Cent und eine Vergütung für Minderkilometer in Höhe von acht Cent mit ihrem Haustarif, einem Einheitssatz von beispielhaft 15 Cent für Mehr- und Minderkilometer. Das Ergebnis: Leasingnehmer fahren mit der Einheitsvergütung auch dann besser, wenn die Vergleichsrate günstiger ist.

Ein Drittel der Leasinganbieter verlangt für Mehr- und Minderkilometer gleich viel

Nur bei einem geschätzten Drittel der Leasinganbieter ist der Ausgleichssatz für Mehr- und Minderkilometer gleich hoch. Branchenüblich sind die Doppelverdiener, die ihren Wertverlust durch hohe Beträge für Mehrkilometer ausgleichen, aber den Wertgewinn bei Minderkilometern dem Leasingnehmer nur sehr sparsam vergüten - weshalb der Niedrig-Tarif für Minderkilometer besonders strittig ist. Rechtlich zulässig, ergibt sich für Leasinggeber damit ein finanzieller Spielraum – der Verlierer der Ungleichheit steht fest: Experten weisen immer wieder darauf hin, dass unterschiedliche Beträge in Cent pro Mehr- und pro Minderkilometer den Leasingnehmer "unangemessen benachteiligen, weil der Wertverlust pro Mehrkilometer nicht wesentlich vom Wertgewinn pro Minderkilometer abweichen dürfte", stellt Tobias Goldkamp, Fachanwalt für Leasingrecht aus Neuss im Rechtsportal Juris klar.

Kunden wollen Transparenz

Ein Wertgewinn an dem die Athlon als eine der ganz wenigen ihre Klienten beteiligt. "Kunden wollen heute nicht nur Budgetiersicherheit, sie wollen auch Transparenz. Wir vergüten Mehr- und Minderkilometer daher gleich hoch und bewegen uns damit bewusst in Richtung Profit Share", sagt Helma Karohl, Commercial Director bei Athlon Germany. Denn hat das Fahrzeug die kalkulierte Laufleistung unterschritten, verteuert sich für den Leasingnehmer im Nachhinein die Rate. Die Rückerstattung für Minderkilometer kompensiert die zu hoch kalkulierte Rate nicht, wenn die Leasinggesellschaft für Minderkilometer weniger bezahlt, als sie für Mehrkilometer verlangt.

Laufend benachteiligt

Minderkilometer sind laut Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) im Moment die Regel. Dem aktuellen "BME-Benchmarking Report Pkw-Flottenmanagement" zufolge tourten die Dienstwagen effektiv rund 31.000 Kilometer im Jahr. Die durchschnittliche Vertragsdauer sehe 33.400 Jahreskilometer vor. Bei einer Rate von 500 Euro, einer Laufzeit von 36 Monaten und einer vereinbarten Laufleistung von 150.000 Kilometern werden tatsächlich nur 130.000 Kilometer gefahren und 0,15 Cent pro Minder-Kilometer gut geschrieben. Macht 3.000 Euro Erstattung – die tatsächliche Leasingrate beträgt rückwirkend 438 Euro. Bei einer Rate von 480 Euro, einer Laufzeit von 36 Monaten und einer vereinbarten Laufleistung von 150.000 Kilometern werden tatsächlich nur 130.000 Kilometer gefahren und acht Cent pro Minder-Kilometer gut geschrieben. Macht 1.600 Euro Erstattung – die tatsächliche Leasingrate beträgt rückwirkend 458 Euro.

Autor

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Ford

Datum

26. Januar 2016
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