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Fahrbericht Audi A5 Sportback 1.8 TFSI : Die vernünftige Diesel-Alternative

Der Einstiegsbenziner des Audi A5 Sportback beweist: Es muss nicht immer ein Diesel sein.

Manche Dinge sind beim klassischen Firmenwagen einfach gesetzt: Vier Türen, einen vernünftigen Kofferraum und einen sparsamen Diesel muss er haben. Stimmen dann noch Preis, Restwert und als Goodie obendrauf das Image, passt alles. Mit dem Audi A5 Sportback haben wir uns einen Testwagen auf den Hof gestellt, der fast alle diese Eigenschaften erfüllt – und doch aufregend anders ist. Ja, er ist ein Viertürer. Und doch sticht der Sportback mit seiner eleganten Coupé-Silhouette wohltuend aus dem optischen Einerlei der Audi A4- und A6-Modellpalette hervor.


Haken wir schnell noch die restlichen Punkte ab. Kofferraum? Hat er, und zwar einen riesigen. Restwert und Image? Bei Audi war das noch nie ein Problem. Nur mit einem Diesel kann unser Testwagen nicht dienen. Stattdessen arbeitet unter der Motorhaube die neueste Version des aufgeladenen Basisbenziners mit 1,8 Liter Hubraum und 170 PS. Der Vierzylinder läuft seidenweich und fühlt sich in jeder Situation nach 500 cm³ mehr Hubraum und mindestens 30 PS mehr Leistung an. Selbst um schnell vorwärtszukommen, muss man ihn nicht drehen, sodass der 1.8 TFSI vom Fahrverhalten dem 177 PS starken Diesel sehr nahekommt. Zumal sich die beiden auch in Sachen Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit nichts nehmen.


Spätestens jetzt werden die Pfennigfuchser unter den Fuhrparkleitern warnend die Hand heben: Aber der schluckt doch teures Super. Stimmt. Aber bei vernünftiger Fahrweise selbst in der Stadt nicht mehr als acht Liter. Bei Überlandfahrten kann man ihn locker auf sechs Liter drücken. Nur wer dem Audi richtig die Sporen gibt, bekommt die Crux vergleichsweise kleiner, aufgeladener Motoren zu spüren und muss Turboaufschlag bezahlen. Fazit: Der Benziner ist fast 3.000 Euro billiger als der TDI, kostet weniger Steuern und ist günstiger zu versichern. Selbst beim klassischen Firmenwagen scheint somit wieder alles etwas offener.

1) 180 km lange FIRMENAUTO-Verbrauchsrunde
2) Bei 20.000/40.000 km pro Jahr, 60/36 Monate Laufzeit.          

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Hanno Boblenz

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