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Autokauf: Weniger Rabatte

Private Käufer können nicht mehr auf extreme Preisnachlässe hoffen. Das könnte sich auch auf Flottenkunden auswirken. 

Die Rabatt-Höhenflüge der Hersteller und Händler sind zunächst gestoppt: Nach Angaben des CAR-Center Automotive Research der Uni Duisburg-Essen erlaubt die gute Auto-Konjunktur in Deutschland den Herstellern, ihre Rabatte im ersten Halbjahr 2016 gegenüber 2015 leicht zurückzunehmen. Und was für private Käufer gilt, lässt sich in der Regel auch auf gewerbliche Kunden anwenden, Rahmenabkommen hin oder her. Trotzdem ist der Markt noch keineswegs stabil.

Das machen die Analysten am weiterhin sehr hohen Anteil von Eigenzulassungen fest, der bei knapp 31 Prozent der Neuzulassungen liegt. Opel, Toyota und VW beeinflussen die steigende Entwicklung laut der Analyse besonders deutlich: So haben die Japaner von Januar bis Mai rund ein Drittel ihrer Neuwagen auf sich selbst bzw. auf Händler zugelassen, bei VW sind es rund 32 Prozent. Bei Opel stieg der Anteil der Eigenzulassungen 2016 auf 43 Prozent.

Für die nächsten Monate rechnet das CAR weiterhin mit einer leichten Rücknahme der Rabatte. Aufgrund der hohen Eigenzulassungsquote empfehlen die Experten Autokäufern, beim Neuwagenkauf gezielt auf Tageszulassungen und junge Dienstwagen zu achten. Hier sei das Angebot größer denn je.

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Karl-Heinz Augustin

Datum

21. Juli 2016
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