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Autonomes Fahren: Dienstwagenfahrer haben Vorbehalte

Autohersteller locken mit technischen Innovationen. Doch laut Mobilitätsmonitor von Lease Plan würden nur 15 Prozent der Fahrer in ein autonomes Fahrzeug einsteigen.

Die technologischen Entwicklungen rund um das Auto nehmen zu. Aus diesem Anlass befragte Lease Plan Autofahrer und Vielfahrer dazu, was sie von diesen Innovationen halten. In 17 Ländern beteiligten sich knapp 4.000 Kunden am "Lease Plan Mobilitätsmonitor". In Deutschland nahmen rund 500 Autofahrer teil.

Autonomes Fahren: Zwei Drittel der Befragten haben noch Vorbehalte

Viel diskutiertes Thema ist derzeit das autonome Fahrzeug. Doch so richtig können es sich deutsche Vielfahrer noch nicht vorstellen, in ein autonomes Fahrzeug zu steigen. Zwei Drittel der Befragten würden es versuchen, aber mit Vorbehalten (66 Prozent). Nur Wenige konnten sich ohne Wenn und Aber vorstellen, in einem autonomen Fahrzeug zu fahren (15 Prozent), wobei die eindeutige Ablehnung (14 Prozent) fast ebenso hoch lag wie die Zustimmung. Unter den weiblichen Befragten lag die Zustimmung für eine Versuchsfahrt niedriger – vor allem in der Altersgruppe 45-54 Jahre. Hier können sich nur 49 Prozent eine Versuchsfahrt vorstellen, der Wert der Ablehnung lag mit 33 Prozent in dieser soziodemographischen Gruppe hingegen am höchsten.

Das Navigationssystem ist für viele Autofahrer inzwischen unverzichtbar

Müssen sich deutsche Autofahrer entscheiden, welches Ausstattungsmerkmal für sie am wichtigsten ist, dann ist das Navigationssystem unangefochtene Nummer eins (37 Prozent). Auf den Plätzen zwei, vier und fünf landen jeweils Elemente aus dem Entertainment-Bereich. Auf diesen Plätzen konnten sich – in eben dieser Reihenfolge - das Radio (13 Prozent), das Entertainment-System (10 Prozent) und die USB- bzw. Bluetooth-Verbindung (5 Prozent) durchsetzen. Der Tempomat (11 Prozent) schaffte es als einziges Assistenzsystem in die Top-5 der Zubehörliste. Überdurchschnittlich beliebt ist das Navigationssystem bei Frauen (50 Prozent), besonders bei Frauen in der Altersgruppe 45-54 Jahre (56 Prozent).

Was ist wichtiger: Auto ode Smartphone?

Gute Nachrichten für die Automobilhersteller, denn in Deutschland entschied das Automobil die Prestigefrage noch für sich. Auf die Frage, ob ihnen das Auto oder das Smartphone wichtiger sei, votierte die überwiegende Mehrheit (62 Prozent) noch für das Auto. Allerdings gab schon fast ein Drittel der Befragten an, man könne sich unmöglich entscheiden, beide seien gleich wichtig (34 Prozent). Nur eine Minderheit würde das Smartphone (4 Prozent) bevorzugen. Verknüpft mit den soziodemographischen Daten zeigt sich: Gerade für Autofahrer in der Generation 55+ und bei Männern im Alter von 45-54 Jahren liegt die Präferenz für das Auto mit 77  Prozent respektive 72 Prozent deutlich höher. In den jüngeren Generationen (18 bis 34 Jahre) liegt hingegen die Smartphone-Präferenz mit 20 Prozent bedeutend höher als im Durchschnitt.

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Volvo

Datum

25. Mai 2016
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