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Car Policy: Importmarken: Kommt nicht in die Tüte

Knapp drei Viertel der deutschen Unternehmen haben Importmarken gänzlich aus ihrer Flotte verbannt

Made in Germany hat ungeachtet des eigentlichen Produktionsortes immer noch Hochkonjunktur. Das beweist die aktuelle Dataforce-Studie »Fuhrparkmanagement in deutschen Unternehmen 2011«. Zwar entscheiden in fast 80 Prozent der Unternehmen Managementebene oder Status des Fahrers, welche Modelle als Dienstwagen überhaupt infrage kommen. Doch wie ein Blick in die Car Policies zeigt, können auch gut gestellte Mitarbeiter unter Umständen ziemlich eingeschränkt sein.

Immerhin lehnen 72 Prozent der Unternehmen Importmarken kategorisch ab. Ein Fünftel der Flottenchefs gab an, einige Importmarken zu erlauben. Dazu zählen in erster Linie Renault, Peugeot und Volvo. Auf dem Vormarsch sind derzeit vor allem die Koreaner. Hier scheinen die Flottenoffensiven der Hersteller zu wirken. Während vor zwei Jahren nur sechs Prozent der Unternehmen Dienstwagen von Kia und Hyundai erlaubt haben, sind es mittlerweile 17 Prozent. Lediglich acht Prozent der Firmen genehmigen grundsätzlich alle Importmarken.

Als Faustregel lässt sich beobachten: je größer die Flotte, umso gravierender die Einschränkungen. Darüber hinaus bestätigt die Analyse, dass vor allem Sport- und Geländewagen (81 und 74 Prozent) per Dienstwagenordnung ausgeschlossen werden. Interessant ist, dass auch die Segmente Mini (58 Prozent) und Kleinwagen (37 Prozent) häufig nicht zur Auswahl stehen.

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Datum

5. September 2011
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