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Car-to-X-Kommunikation: Europaweit einheitliche Standards

Autos sollen sich künftig gegenseitig vor Gefahren warnen können. In Europa sollen nun die dabei bisher bestehenden Kommunikationsschwierigkeiten ausgeräumt sein.

Die Autos auf Europas Straßen sollen künftig eine einheitliche Sprache sprechen. Die Normierungs-Institute ETSI und CEN haben nun im Auftrag der EU-Kommission einheitliche technische Standards entwickelt, die unter anderem verbindliche Datenformate und Funkfrequenzen umfassen.

Das Regelwerk soll künftig Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller ermöglichen, sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen. Die ersten derartigen Pkw sollen für 2015 auf den Markt kommen. Angewandt werden die Normen zudem bei der Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur wie Ampel und Funkbaken am Straßenrand. Mit Hilfe der sogenannten Car-to-X-Kommunikation will die EU-Kommission die Unfallzahlen im Straßenverkehr reduzieren.

Die Standards sind aber auch für die Entwicklung selbstfahrender Autos wichtig; diese sind in besonderem Maße auf Kommunikation mit ihrer Umgebung angewiesen. Datenschützer sehen die wachsende Vernetzung allerdings kritisch. Sie befürchten, dass die von der Bordelektronik gesammelten und weitergegebenen Informationen unter anderem von Versicherungen gegen den Autofahrer genutzt werden könnten.

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Continental

Datum

13. Februar 2014
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