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Carsharing: Anbieter lasten Autos besser aus

Das Geschäft wächst stetig: 16.100 Carsharing-Fahrzeuge, 1,26 Millionen Kunden in 537 Städten und Gemeinden. Dabei liegen die stationsungebundenen Anbieter vorn.

Im vergangenen Jahr haben sich 220.000 Autofahrer bei einem Carsharing-Anbieter registriert. Laut Bundesverband Carsharing (BCS) stieg damit die Zahl der Carsharing-Kunden auf 1,26 Millionen. Ihnen standen 16.100 Fahrzeuge zur Verfügung. Gewachsen ist vor allem die Zahl der Kunden von Free-Floating-Anbietern. Ihre Zahl stieg um 170.000 (+26 Prozent) auf 830.000 Nutzer. Dagegen verzeichneten die stationsbasierten Anbieter ein Plus von 13 Prozent und haben nun insgesamt 430.000 Kunden. Entsprechend teilen sich laut BCS 45 Kunden bei den stationsbasierten Anbietern ein Fahrzeug. Beim Free Floating kommen auf ein Fahrzeug im Mittel sogar 126 Fahrberechtigte.

Free-Floating-Angebote behrrschen den Markt

Auch die Zahl der Städte und Gemeinden mit Carsharing erhöhte sich von 490 auf 537.  Hier zeigt sich, dass in den Großstädten Free-Floating-Angebote wie Car2go oder Drive Now den Markt zunehmend beherrschen, während in den kleineren Städten Anbieter mit festen ­Stationen wachsen. Daneben zeigt sich laut BCS ein neuer Trend: kombinierte Systeme, die stationsbasierte und Free-Floating-Fahrzeuge aus einer Hand anbieten. Hier steht nicht die Einwegfahrt im Mittelpunkt, sondern die Möglichkeit, Fahrzeuge ohne Reservierung auszuleihen. "Der geringere Zuwachs in den Fahrzeug-Flotten und die Zunahme der Kunden pro Fahrzeug zeigen, dass insbesondere die Free-Floating-Anbieter verstärkt konsolidieren und an ihrer Auslastung arbeiten", sagt BCS-Geschäftsführer Willi Loose. 

Autor

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Markus Heimbach

Datum

22. März 2016
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