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E-Auto: Zulassungen stagnieren

Deutschlands Unternehmen fahren im Bereich E-Mobilität hinterher. Der aktuelle Marktanteil liegt bei gerade 0,6 Prozent. Bringt die Kaufprämie den Wandel?

Woanders auf der Welt und sogar bei unseren Nachbarn werden im Verhältnis zu den gesamten Neuzulassungen und auch absolut deutlich mehr Elektroautos gekauft als in Deutschland, das haben die Experten des Center of Automotive Management der FH Bergisch Gladbach analysiert: Der Marktanteil von reinen E-Autos und Plug-in-Hybriden an den Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2016 stagniert hierzulande bei 0,6 Prozent. In Frankreich beispielsweise liegt der Anteil bereits bei 1,47 Prozent, in Großbritannien bei 1,36 Prozent und im wachstumsstärksten E-Auto-Land China bei 1,54 Prozent. Dank gezielter Förderung haben in Norwegen sogar 28 Prozent der Neufahrzeuge einen batterieelektrischen Antrieb.

Zulassungen laufen weiter nur schleppend

In China verdoppelte sich in den ersten sechs Monaten die Zahl der neu zugelassenen E-Autos auf 170.000 Stück. In den USA sind die Neuzulassungen um gut ein Viertel gestiegen, auf 66.000 Einheiten. Großbritannien setzte mit 19.000 E-Autos rund ein Drittel mehr ab als im gleichen Zeitraum 2015. Auch in Frankreich erhöhten sich die Neuzulassungen mit Akku und E-Motor überdurchschnittlich, auf 16.163 Exemplare. In Deutschland bedeuten 10.481 E-Fahrzeuge ein Plus von 8,7 Prozent, was lediglich auf Höhe des Gesamtmarktzuwachses liegt.

Ob die am 2. Juli gestartete E-Auto-Prämie deutliche Änderungen bringt ist fraglich. Sie läuft in Deutschland derzeit nach Ansicht der Analysten recht schleppend an, in den ersten knapp zwei Wochen gingen rund 900 Anträge ein. Für eine abschließende Beurteilung sei es aber noch zu früh.

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VW

Datum

22. Juli 2016
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