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E-Klasse: Die intelligente Mercedes E-Klasse

Nach der C-Klasse sind die Erwartungen der Firmenwagenfahrer an die neue Mercedes E-Klasse hoch. Die Business-Limousine soll die intelligenteste ihrer Art werden.

Gut 13 Millionen Mal hat Mercedes die E-Klasse und ihre Vorgängermodelle seit 1947 weltweit verkauft. Die zehnte Auflage, die nun auf der Auto Show in Detroit (11. bis 24. Januar) Premiere feiert, soll dort anknüpfen. Auch dadurch, dass sie den Fahrer mit neuartiger Technik maximal entlastet. Darüber hinaus gibt es die ersten Motoren einer komplett neuen Triebwerksfamilie.

In Sachen Design tritt die Limousine klarer und eleganter auf als der optisch gelegentlich kritisierte Vorgänger. Die Grundzüge der Karosseriegestaltung übernimmt sie von C- und S-Klasse, für das Cockpit werden Elemente beider Vorbilder gemischt. Von der S-Klasse übernimmt die E-Klasse etwa das große Display, das sich von der Instrumententafel bis zur Mittelkonsole zieht. Übertrumpfen kann der Neue seinen großen Bruder jedoch beim Bedienkonzept: Neben einem Tochpad mit Handschrifterkennung in der Mittelkonsole gibt es nun auch im Lenkrad berührungsempfindliche Flächen, die die Bedienung des Infotainment-Systems einfacher machen sollen.

Automatisches Spurhalten bis 210 km/h

Der wahre Technik-Trumpf ist jedoch ein neuer Autopilot. Mit seiner Hilfe hält der Mercedes auf Autobahnen und Fernstraßen nicht nur automatisch den Abstand zum Vordermann konstant, sondern bleibt auch bei Geschwindigkeiten bis 210 km/h automatisch in der Spur. Bislang war das nur bei niedrigem Tempo im Stop-and-Go-Verkehr möglich. Selbst wenn die Kamerasensoren keine eindeutigen Fahrbahnmarkierungen erkennen, etwa in Baustellen, soll die Technik bis Tempo 130 weiter funktionieren. Im Idealfall regelt der Tempomat die Geschwindigkeit sogar selbst runter, denn er ist mit einer Verkehrszeichenerkennung gekoppelt. Hinzu kommen weitere Assistenzsysteme, etwa ein Ausweich-Helfer, der den Fahrer bei Notmanövern unterstützt oder eine handybasierte Einpark-Fernbedienung.

Vergleichsweise schmal wirkt das zunächst das Motorenprogramm. Zwei Triebwerke stehen zum Marktstart im Frühjahr zur Wahl: der aus dem Vorgänger bekannte Vierzylinderbenziner mit 184 PS (E 200) sowie ein brandneuer Diesel (E 220 d). Mit dem zwei Liter großen Vierzylinder begeht Mercedes den Start einer neuen Familie von Selbstzündern und Ottomotoren, zu der künftig auch Drei- und Sechszylindermotoren in Reihenbauweise zählen werden. Das erste der Triebwerke leistet 195 PS und stellt 400 Nm Drehmoment zur Verfügung; den Normverbrauch gibt der Hersteller mit sehr niedrigen 3,9 Litern je 100 Kilometer an.

Plug-in Hybride mit 279 PS

Nach Marktstart wird die Motorenpalette ergänzt; auf Selbstzünder-Seite unter anderem durch einen weiteren Vierzylinder-Diesel (150 PS) und einen Sechszylinder-Diesel (258 PS). Bei den Ottomotoren wird es einen Vierzylinder mit 245 PS sowie einen neuen Sechszylinder mit 333 PS geben. Unvermeidbar ist auch das Plug-in-Hybridmodell, bei Mercedes von einer Kombination aus Vierzylinderbenziner und Elektromotor mit 279 PS Gesamtleistung angetrieben. Für die Kraftübertragung sorgt jeweils eine Neungangautomatik. Beim Fahrwerk haben die Kunden die Wahl zwischen zwei unterschiedlich straffen Varianten mit Stahlfedern, einem Sportfahrwerk mit adaptiven Dämpfern und einer Luftfederung.

Preise nennt Mercedes zur Premiere rund ein Vierteljahr vor Markteinführung noch nicht. Der E 200 mit dem kleinen Basisbenziner dürfte aber wie gehabt ab knapp 36.150 (netto) Euro zu haben sein, der Diesel E 220d knapp 37.400 (netto) Euro kosten. Damit bleibt der Mercedes im deutschen Premium-Trio mit BMW 5er und Audi A6 die kostspieligste Wahl.

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Daimler

Datum

12. Januar 2016
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