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Einzug der Kfz-Steuer: Zoll verursacht massive Schwierigkeiten

Der Zoll soll die Kfz-Steuer einziehen. Das sorgt gehäuft für Schwierigkeiten. Laut Bundesverband Fuhrparkmanagement trifft dies vor allem Nordrhein-Westfalen.

Scheinbar war der Zoll nicht auf die neue Aufgabe vorbereitet, "Bevor eine derart gravierende Umstellung erfolgt, sollten die Rahmenbedingungen wie geschultes und ausreichendes Personal sowie die Kompatibilität der IT-Systeme gewährleistet sein", sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbands Fuhrparkmanagement. "Mit dem aktuellen Stand des Verfahrens ist weder eine Vergünstigung noch eine Vereinfachung für Unternehmen mit Fuhrparks zu erwarten." Es bleibe zudem weiter fraglich, ob das System bis Anfang Juli läuft.

Laut dem Verband sind allein im Großraum Kassel 300.000 Anrufe von Bürgern beim Zoll eingegangen, die Fragen zur Neuregelung hatten. "Wir fordern umgehende Nachbesserungen und Vereinfachungen des Verfahrens sowie eindeutige Übergangsfristen für gewerbliche Fuhrparks", sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Verbands. Zudem passen, so der Verband, die IT-Systeme der Finanzbehörden nicht mit denen der Zollbehörden zusammen. "Ein Mitglied aus Baden-Württemberg hat eine Lastschrift für ein längst abgemeldetes Auto erhalten und musste eine Rücklastschrift veranlassen", sagt Schäfer. Der Einzug für das neue Auto sei schneller gekommen als der Stopp für das alte Fahrzeug. Der Verband rät zudem Fuhrparks, die Steuererstattungen erwarten bei Wartezeiten schnellstmöglich die entsprechenden Beschwerdewege zu nutzen.

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Datum

23. Juni 2014
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