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Elektrofahrzeuge im Winter: Reichweitenverlust bei Kälte

Elektrofahrzeuge sind im Sommer besser als im Winter. In der kalten Jahreszeit verliert die Batterie rapide an Leistung. Plötzlich kommt man nur noch halb so weit, wenn man nicht aufpasst.

Niedrige Temperaturen machen den Batterien zu schaffen. Besonders bei Elektrofahrzeugen führt das im Winter oft zu Problemen. Betroffen sind Autos ebenso wie Roller. Denn bei minus fünf Grad kommt ein E-Fahrzeug nur noch halb so weit wie bei sommerlichen 22 Grad. Nicht nur die Kälte setzt den Akkus zu, sondern auch Verbraucher wie elektrische Heizung, Sitz- und Heckscheibenheizung.

Bei Kälte ist die Speicherkapazität der Akkus geringer, darauf weist die Dekra hin. Bei einem Test ging bei minus fünf Grad Temperatur knapp die Hälfte (48 Prozent) der Ladeenergie durch Verluste an der Hochvoltbatterie ungenutzt verloren. Unter sommerlichen Bedingungen bei 22 Grad lag der Verlust nur bei 20 Prozent.

Bei Rollern mit herausnehmbarem Akku kann dieser bei besonders tiefen Temperaturen unter minus 15 Grad an einem wärmeren, aber nicht zu warmen Ort gelagert werden. Auch eine Zwischenladung alle drei bis vier Wochen hilft gegen ein kurzfristiges Schlappmachen. Generell sollten die Akkus an einem wärmeren Ort langsam geladen werden, da sonst die Ladeschlussspannung, bedingt durch einen höheren Innenwiderstand, zu früh erreicht wird, obwohl die Batterie noch nicht voll ist, raten die Techniker.

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Datum

7. Dezember 2012
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