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Fahrassistenzsysteme: Fahrzeugtechnik wird immer billiger

Fahrerassistenzsysteme gehören mittlerweile zum Standard. Dabei gilt: Je mehr Systeme in einem Fahrzeug verbaut werden, desto mehr lohnt es für den Hersteller.

Fahrerassistenzsysteme gehören mittlerweile zum Standard. Traditionell führen die Hersteller die Zusatzfunktionen als erste im Oberklasse-Segment ein, denn diese Kunden zahlen am meisten dafür. "Parkassistenten kosten heute zwischen 30 und 50 Euro und werden für 150 bis 200 Euro verkauft", sagt Wolfgang Bernhart von der Strategieberatung Roland Berger. Ein Toter-Winkel-Assistent kostet 150 bis 200 Euro und wird zwischen 300 und 400 Euro verkauft. Ein Spurhalteassistent bewegt sich in einer ähnlichen Größenordnung.  Solche Margen können sich sehen lassen.  Und wie bei nahezu allen Produkten gilt auch hier: Je mehr Systeme in einem Fahrzeug verbaut werden, desto mehr lohnt es für den Hersteller. Die gleichen Sensoren und Kameras können für mehrere Systeme verwendet werden. Ein Spurhalteassistent kann zum Beispiel die gleiche Kamera und Prozessoren verwenden wie ein automatisches Kurvenbremssystem. Gleichzeitig sinken die Kosten für die Hardware. "Die Kosten für die Hardware werden sich bis 2020 um 50 bis 70 Prozent reduzieren", schätzt Bernhart.

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Daimler

Datum

14. Juli 2015
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