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BMW Connected Drive: Der BMW 7er wird zum mobilen Büro

Das Auto wird mehr und mehr zu einem mobilen Büro. Dies zeigt uns nun auch BMW durch seinen 7er, den er mit neuen Funktionen präsentiert.

BMW setzt auf stärkere Vernetzung von Fahrer und Fahrzeug. Dafür wurde das Navisystem Professional auf bessere Bedienbarkeit überarbeitet. So schaltet das Navi beispielsweise außerorts ab 300 Metern und innerorts ab 150 Metern vor einer Kreuzung von der reduzierte Pfeilanzeige zu einer detaillierten perspektivischen Darstellung der Umgebung und zuletzt zu einer Darstellung der Verkehrssituation. Möglich macht die Darstellung in dreidimensionalen Räumen ein 3D-Grafikchip. Sein 1,3-GHz-Prozessor berechnet in Echtzeit.

Dreh- und Angelpunkt für die Bedienung ist der iDrive-Controller. Einmal drehen, schon ändert sich nun der Maßstab ändern oder ein Ort wird auf der Karte festgelegt. Mit einem weiteren Klick lassen sich Sonderziele in der Umgebung anzeigen. Sind weitere Infos wie Telefonnummern oder E-Mail-Adressen des ausgewählten Ortes hinterlegt, kann der Fahrer diese direkt mit nur einem Klick anrufen oder eine E-Mail schicken.

Ideal für Außendienstler, die ein privates und ein Geschäftstelefon nutzen: Mit dem neuen System lassen sich jetzt zwei Telefone gleichzeitig koppeln. Dabei werden die Kontaktdaten beider Telefone in einer gemeinsamen Liste übertragen, die dann nicht nur für Telefonate, sondern auch für Mails zur Verfügung steht. Eine deutliche Erleichterung für Vielfahrer dürfte auch die neue Diktierfunktion sein. Außendienstmitarbeiter können jetzt unmittelbar nach ihrem Besuch beim Kunden während der Fahrt das Protokoll diktieren.

Der Bordcomputer reagiert auf Spracheingaben

Wenn es der Chef wünscht, landen die Aufzeichnungen gleich per SMS oder E-Mail auf seinem Schreibtisch. „BMW ist damit der erste Kfz-Hersteller weltweit, der es ermöglicht, SMS oder E-Mails während der Fahrt zu verfassen“, sagt Sprachsystementwickler Christian Süß. Im System hinterlegt sind momentan sechs Sprachen. Apropos Sprachsteuerung: Sie aktiviert nun nahezu sämtliche Funktionen oder Aktionen. Es genügt beispielsweise zu fragen „Wo stellt man den Klang ein?“, „Gibt es Verkehrsmeldungen?“ oder „Navigiere nach Stuttgart, Handwerkstraße 35“.

Wie schon Audi kombiniert nun auch BMW den Controller mit einem Touch Pad. Darauf kann der Fahrer Buchstaben und Zeichen mit dem Finger aufmalen, muss sie also nicht mehr über den Controller anwählen. Besonders für die Chinesen oder Koreaner mit ihren tausenden Schriftzeichen ist dies natürlich eine große Erleichterung. Dort ist das Touch Pad bereits eingeführt. Deutsche Kunden müssen noch bis 2013 warten. Dafür ist die Touchoberfläche dann gleich bei BMW, Mini und Rolls Royce gleichermaßen zu bekommen.

Bereits im November können BMW-Kunden dagegen das schnellste mobile Internet LTE im Fahrzeug nutzen. LTE steht für Long Term Evolution. Während DSL heute eine Bandbreite von höchstens 16.000 kbit/s liefern kann, soll LTE bis zu 300 MBit/s im Download erreichen. Nötig ist allerdings eine LTE-fähige Sim-Karte für den Hotspot-Router, über den alle Mitfahrer so mit ihren Smartphones oder Laptops Zugang zum Highspeed-Netz haben. Der Router lässt sich zudem in jeden aktuellen BMW nachrüsten.

Außerdem bringt BMW die App-Welt ins Auto. Vorerst können aber nur Apple-Kunden darauf zugreifen. Nutzer von Android-Geräten müssen bis Sommer 2013 warten. Pilotpartner ist Samsung.

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BMW

Datum

13. Juli 2012
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