Ford Fiesta 1.6 TDCi 9 Bilder Zoom

Fahrbericht: Ford Fiesta 1.6 TDCi: Facelift mit Schranken

Der neue Ford Fiesta ist sicherer geworden. Flottenmanager können das Fahrverhalten sogar aktiv beeinflussen.

Wenn die jungen Wilden aus der Abteilung mal wieder zum Außentermin aufbrechen, treibt es so manchem Flottenmanager den Schweiß auf die Stirn. Die Musikanlage voll auf Anschlag und die Tachonadel stets am Limit, so treiben sie Verschleiß und Kraftstoffkosten unnötig in die Höhe. Der neue Ford Fiesta macht Schluss mit der Gaudi. Der Kleinwagen ist das erste Modell der Kölner mit My-Key-System (Serie ab Trend). Die Fahrzeugschlüssel lassen sich so programmieren, dass unter anderem Höchstgeschwindigkeit und maximale Musiklautstärke festgelegt sind.

Eigentlich steht hier der Sicherheitsgedanke im Vordergrund. Denn wer mit moderatem Tempo und gespitzten Ohren unterwegs ist, baut auch weniger Unfälle. Doch die soll im kleinsten Ford auch eine City-Notbremsfunktion (294 Euro netto) verhindern. Knallt es dennoch, springen jetzt serienmäßig sieben statt fünf Airbags auf. Beim Multimediasystem Ford Sync (945 Euro inkl. CD-Radio) werden sogar die Rettungskräfte automatisch alarmiert und an den Unglücksort gelotst.

Telefon und Musik per Sprachsteuerung

Ford Sync dient zusätzlich als Bluetooth-Schnittstelle für Mobiltelefone. Kontakte lassen sich ganz einfach per Sprachbefehl anwählen. So muss man sich nicht  durch den Tastendschungel auf der Mittelkonsole wühlen. Auf Wunsch liest der Ford auch eingehende SMS vor und spielt abgespeicherte MP3 – drahtlos oder über die gut platzierten USB-/Aux-Anschlüsse am Handbremshebel. Außer Reichweite ist dafür die zu kurz geratene Armlehne, die zwischen den hart gepolsterten Rückenlehnen der Vordersitze verschwindet.

Die würde im Ford Fiesta gut als Seitenhalt dienen. Denn obwohl der Kölner jetzt deutlich gelassener über Bodenwellen und Unebenheiten fegt, behält er seinen agilen Charakter. Dazu passt der quirlige, 95 PS starke 1,6-Liter-Turbodiesel. Der muss allerdings weiterhin ohne sechsten Gang auskommen, weshalb er ab Tempo 120 wütend knurrt. Da hilft nur Fuß vom Gas oder die Soundanlage lauter drehen. Wie Sie Ihren Fahrern die Entscheidung abnehmen, wissen Sie ja jetzt.

Autor

Foto

Karl-Heinz Augustin

Datum

25. Oktober 2013
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