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Fahrbericht Opel Mokka: Opels neuer Hoffnungsträger

Er ist klein, bullig und liegt voll im Trend. Der Opel Mokka soll Firmenkunden wieder zur Marke zurückführen.

Ein richtig guter Mokka bringt so ziemlich jeden müden Kreislauf wieder in Schwung. Das Gleiche erhofft sich Opel angesichts umsatzschwacher Zeiten auch von seinem neuen Mini-SUV. 40.000 Vorbestellungen seien schon eingegangen, ein Viertel davon alleine aus Deutschland, heißt es aus dem Opel-Lager. Die Erfolgschancen stehen gut. Einen deutschen Mitbewerber gibt es nicht, die Konkurrenz stammt aus Fernost. So misst sich der Mokka mit Nissan Juke und Co.

Bulliger Auftritt, bekanntes Cockpit

Ganz so verrückt wie der Japaner tritt Opels Hoffnungsträger zwar nicht auf, sein Outfit ist dennoch alles andere als bieder. Das luftige Cockpit empfängt uns im gewohnten Opel-Look. Tasten, Knöpfe und Instrumente sind ein Mix aus den anderen Modellen aus Rüsselsheim. An die vielen Bedienelemente der Opel-Modelle haben wir uns bereits gewöhnt. Auch das Infotainmentsystem mit sieben Zoll großem Display in der Mittelkonsole lässt sich einfach bedienen.

Von unserer leicht erhöhten Sitzposition haben wir nicht nur die Instrumente, sondern auch die Straße gut im Blick. Nur hinten raus schränken die breiten D-Säulen und die spitz zulaufenden Seitenfenster im Fond unseren Blickwinkel stark ein. Wem also das Rangieren in Parklücken etwas schwerer fällt, sollte zur Rückfahrkamera (226 Euro) greifen.

An den äußeren Anblick des Mini-SUV müssen wir uns aber erst gewöhnen. Der 4,28 Meter lange Mokka schreit in seinem auffälligen Offroad-Kleid samt Unterfahrschutz und reichlich Kunststoffverkleidung förmlich nach Freiheit fernab befestigter Straßen. Doch auch Opel weiß, dass nur eine Handvoll SUV-Käufer den Ritt in die Prärie wirklich wagen. So rollt der Mokka eher sportlich abgestimmt über den Asphalt. Passend dazu lenkt er direkt und präzise um Kurven, nur um die Mittellage herum wirkt die Servo etwas schwammig.

Assistenzsysteme gegen Aufpreis

Obwohl er kein richtiger Kraxler ist, müssen Außendienstler nicht auf einen Allradantrieb verzichten. Der 140 PS starke Turbobenziner (19.991 Euro) bekommt den 4x4-Schriftzug sogar serienmäßig aufgeklebt. Für den Diesel mit 130 PS (19.647 Euro) werden zusätzlich 1.680 Euro Aufpreis fällig. Der 1,4-Liter-Otto knurrt zwar willig, schiebt aber doch eher verhalten an. Weit aus kultivierter geht der Selbstzünder ans Werk. Er zieht drehfreudig und leise davon, ohne dabei durstig zu werden – im Praxistest begnügt sich der 1.7 CDTI mit 5,5 Liter im Schnitt.

Vorbildlich sind auch die Assistenzsysteme, die Opel seinem Mini-SUV mitgibt. Kollisionswarner, Spurhalteassistent und Verkehrsschilderkennung kosten zusätzliche 588 Euro. Flottenmanagern, die noch mehr in die Ausstattung investieren möchten, empfehlen wir die bequemen Ledersitze (327 Euro). Die lassen Langstreckenfahrer auch nach Dienstende munter aus dem Wagen steigen. Fazit: Dieser Mokka bringt Opel wieder auf Touren!

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Opel

Datum

8. November 2012
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