VW Polo Cross T5 und Ford Transit Custom 7 Bilder Zoom

Fahrbericht VW Polo Cross: Kleiner Ausreißer

Robuster, etwas höher und auch ein wenig teurer: Mit dem VW Cross Polo im rustikalen Look setzen sich Dienstwagenfahrer von der breiten Masse ab.

Wem der normale Polo zu öde ist, der kann den Kleinwagen auch als Cross in SUV-Optik ordern. Schwarze Seitenschweller und Radkästenverkleidungen peppen den Polo optisch auf. Ein silbern abgesetzter Unterfahrschutz an Front- und Heckschürze setzt Offroad-Akzente. Dachreling und Außenspiegelgehäuse sind stets silber lackiert und bilden einen schönen Kontrast zum exklusiven "Honey"-Orange-Lack. Die 17-Zöller verleihen einen sportlichen Look, mindern aber auch den Federungskomfort.

Das Fahrwerk haben die Ingenieure 15 Millimeter höher gelegt, was Dienstwagenfahrer vor allem an der leicht erhöhten Sitzposition spüren. Denn trotz mehr Bodenfreiheit pirscht der Cross Polo wankstabil und leichtfüßig um Kurven. Die bequemen Sportsitze halten den Fahrer fest im Sattel.

Der VW Cross Polo kostet 650 Euro Aufpreis

Für den Cross Polo bietet VW zwei Benziner (90 und 110 PS) sowie einen Diesel (90 PS) an. Schon der Einstiegsbenziner reicht dem Polo völlig aus. Sehr empfehlenswert: Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (1.218 Euro), mit dem der Vierzylinder perfekt harmoniert. Lediglich beim Start an der Ampel genehmigt sich DSG eine Gedenksekunde, bevor der Wagen etwas abrupt, aber spritzig loslegt. Das DSG wechselt die Gänge flugs durch und hält die Drehzahlnadel niedrig. So fährt sich der Kleine zumindest angenehm leise und mit etwas Zurückhaltung auch sparsam (Normrunde: 6,1 l). Der Hersteller gibt 4,9 Liter im Schnitt an.

Serienmäßig ist aber eine Fünfgang-Schaltbox verbaut. Der Cross Polo startet dann ab 15.483 Euro netto und rollt standardmäßig mit vier Türen vom Band. Für die Offroad-Elemente zahlt der Kunde somit einen Aufpreis von rund 650 Euro. Denn die Ausstattung ähnelt weitestgehend dem Standard-Polo in der teuren Highline-Version. Immer an Bord sind beispielsweise ein Sportlederlenkrad, eine Klimaanlage, Nebelscheinwerfer sowie Parkpiepser. Insgesamt hinterlässt der Innenraum einen hochwertigen Eindruck. Nur das matte Chrom rund um den Infotainmentbildschirm wirkt etwas billig.

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VW

Datum

2. Dezember 2014
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