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Fahrbericht VW Sharan: Feinschliff für das Raumschiff

Der VW Sharan bekommt eine Auffrischung. Mit effizienteren Motoren, neuen Assistenzsystemen und verbesserter Konnektivität ist der Van fit für seinen zweiten Lebensabschnitt.

Man glaubt es kaum, aber der aktuelle Sharan bevölkert schon seit fünf Jahren unsere Straßen. Nun war es an der Zeit für eine Überarbeitung. Dabei gingen die Wolfsburger optisch recht moderat vor. So unterscheidet sich der geliftete Van vom bisherigen Modell lediglich durch neu gestylte Alu-Räder und am Heck zieren ihn nun Rückleuchten in LED-Ausführung. Das war´s.

Vernetzt mit Google und Apple

Innen fallen die Maßnahmen umfangreicher aus. So ist das nach unten hin abgeflachte Lenkrad aus dem Passat jetzt auch im Sharan erhältlich, massierende Vordersitze sorgen bei Fahrer- und Beifahrer für ein angenehmes Wohlbefinden an Bord. Neu sind die Infotainment-Anbindungen für das Smartphone. Damit lässt sich das Handy nicht nur auf dem Touchscreen-Monitor spiegeln, sondern auch verschiedene Apps über Android Auto (Google) und CarPlay (Apple) ins Fahrzeug holen. Darüber hinaus bietet VW für den Sharan jetzt Online-Dienste zu Staumeldungen, günstigen Spritpreisen sowie freien Parkplätzen an.

Viel hat sich bei der Sicherheit mit neuen Fahrerassistenten getan. Während die Multikollisionsbremse serienmäßig ist, kann der Sharan optional mit einem Totwinkelwarner, einer Abstandsregelung oder einer City-Notbremse ausgestattet werden. Darüber hinaus erkennt die halbautomatische Einparkhilfe Lücken längs sowie quer zur Straße und manövriert den Wagen auch vorwärts hinein. Alles kleine Helferlein, die dem Außendienstler seine tägliche Fahrt zum Kunden erleichtern.

Mehr Leistung bei weniger Verbrauch

Die Motoren sind nun schadstofffrei nach Euro 6 und erhielten teilweise etwas mehr Leistung. Dennoch sinkt der Verbrauch im Schnitt um gut zehn Prozent. So leistet der mittlere TDI statt 140 nun 150 PS und der Top-Selbstzünder 184 PS, sieben PS mehr als zuvor. Dabei schluckt der 150-PS-TDI fünf Liter im Schnitt, der kräftigste Selbstzünder im Programm soll dagegen mit 5,3 Litern nur unwesentlich mehr konsumieren.

Auf unserer Fahrt mit dem 150 PS starken Turbodiesel und dem Sechsgang-DSG waren es gut sieben Liter – also zwei Liter mehr. Trotzdem ist der Motor eine gute Wahl. Der TDI kommt mit dem Sharan gut zurecht und harmoniert mit dem zügig agierenden Doppelkupplungsgetriebe. Der Motor setzt Gasbefehle munter um, er verfügt über genug Durchzugskraft für flotte Überholmanöver und bleibt auch in höheren Drehzahlregionen akustisch dezent im Hintergrund. Dazu passt der geschmeidige Fahrkomfort, den der große Van bietet. Aber den hatte er ja bereits schon zuvor, genauso wie das geräumige Platzangebot für bis zu sieben Personen, mitsamt einem riesigen Gepäckraumvolumen, welches sich von 955 bis maximal 2.430 Litern durch Ausbau der der hinteren Sitze erweitern lässt.

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VW

Datum

22. Juni 2015
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