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Fahren ohne Gurt: Schlamperei kann tödlich sein

Mitarbeiter die ohne Gurt unterwegs sind leben deutlich gefährlicher. Nach Angaben des Automobilclubs ADAC hatten 20 Prozent der 2011 tödlich verunglückten Fahrzeuginsassen den Sicherheitsgurt nicht angelegt.

Um die Folgen eines Aufpralls ohne Sicherheitsgurt zu demonstrieren, hat der ADAC jetzt Crashtests bei 64 und 30 Kilometer pro Stunde durchgeführt. Das Ergebnis: Bei Tempo 64 sind angeschnallte Frontpassagiere in einem modernen Auto gut geschützt. Dies ändere sich laut ADAC jedoch, wenn die Insassen nicht angeschnallt sind. Trotz Airbag drohen lebensgefährliche Verletzungen an Brust und Kopf. Zudem sind dauerhafte Schädigungen der unteren Extremitäten wahrscheinlich.

Ein Unfall in der Stadt mit Tempo 30 laufe mit Gurt glimpflich ab. Ohne Gurt sei jedoch mit schweren Verletzungen zu rechnen. Als Begründung hierfür gibt der Automobilclub an, dass ein derartiger Unfall einem Sturz aus vier Meter Höhe entspricht. Zudem löse ein Airbag bei niedrigen Geschwindigkeiten nicht zwingend aus.

Der ADAC fordert deshalb den flächendeckenden Einsatz von Gurtwarnern, auch für die Rückbank. Ferner sollten Fahrzeuge mit besseren Gurtsystemen ausgestattet werden. Hierzu gehören nach Ansicht des Clubs Gurtstraffer und Kraftbegrenzer.
 
Wer sich nicht anschnallt setzt nicht nur sein Leben auf Spiel. Fahrer und Beifahrer riskieren zudem ein Verwarngeld von 30 Euro ein Verwarngeld von 30 Euro.

Autor

Foto

Axel Griesch 0171-4416999

Datum

29. Oktober 2012
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