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Fahrzeugbrand: Was tun, wenn´s brenzlig wird?

Ein Autobrand gehört zu den seltenen, aber sicher zu den besonders unangenehmen Problemsituationen während der Dienstfahrt. Schnelles handeln ist gefragt, Panik jedoch unangebracht. Denn brennende Fahrzeuge reagieren anders, als wir es aus dem Fernsehen gewohnt sind.

Wenn es im Auto plötzlich qualmt, kann einfach nur die Klimaanlage ein Problem haben – oder es kündigt sich ein Fahrzeugbrand an. Dafür sind meist Kurzschlüsse und austretende Schmierstoffe die Ursache. Sie entzünden sich an heißen Motorteilen und fangen Feuer. Anders als wir es von TV-Actionfilmen allerdings gewohnt sind, explodiert ein brennendes Fahrzeug jedoch nicht, beruhigt der ADAC.

Entsteht ein Feuer im Motorraum, gelangen die Flammen erst nach fünf bis zehn Minuten in den Innenraum des Autos. In den meisten Fällen bleibt also mehr als genug Zeit, die Warnblinkanlage einzuschalten und auf dem Seitenstreifen zu halten. Dann sollten alle Mitfahrer das Fahrzeug zügig verlassen und anschließend die Feuerwehr rufen. Wer einen Feuerlöscher im Auto hat, kann auch selbst schon tätig werden.

Mittlerweile reduziert auch die technische Ausstattung der Autos die Gefahr von Bränden erheblich. Um einen Kurzschluss zu vermeiden, wird bei vielen neuen Fahrzeugen die Batterie nach einem Unfall automatisch von der Bordelektronik getrennt. Grundsätzlich ist das Risiko eines Brandes bei Benzinern etwas größer als bei Dieselfahrzeugen, da sich Dieselkraftstoff erst bei höheren Temperaturen entzündet. Übrigens: Für Gasfahrzeuge besteht keine erhöhte Brandgefahr.

Autor

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Pixelio

Datum

8. November 2012
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