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Falschfahrer: Wo und wann ist die Gefahr am größten?

Wenn es nach Falschfahrern geht, liegen die Geisterstunden zwischen 20 Uhr abends und 5 Uhr morgens. Der ADAC will Fehlgeleitete mit neongelben Warnschildern wachrütteln.

Nach Angaben des Clubs ist das Risiko auf einen Falschfahrer zu treffen im Zeitraum zwischen 20 und 5 Uhr morgens am höchsten. 43 Prozent aller Geisterfahrten kommen zudem am Wochenende vor. Dabei fallen 20 Prozent auf den Samstag und 23 Prozent auf den Sonntag. Zudem bergen kurze Autobahnabschnitte die größte Gefahr, auf einen Falschfahrer zu treffen. Zu diesen Ergebnissen kommt der ADAC nach Auswertung aller Falschfahrermeldungen für 2010 und 2011. Die meisten Meldungen registrierte der Club eigenen Angaben zufolge auf den Autobahne A 255, A 980 und A 643.

Insgesamt stellt der ADAC rund 30 auffällige Autobahnen fest – meist Zubringer oder Verbindungsstrecken mit dreistelliger Nummer. Berlin, Hamburg und Bremen sowie das Saarland weisen im Vergleich zu den anderen Bundesländern mehr Falschfahrermeldungen auf. Ostdeutsche Bundesländer schneiden besser ab als Länder im Westen.

Um die Gefahr von Geisterfahrten zu reduzieren, fordert der Automobilclub neongelbe Warntafeln wie sie bereits in Österreich eingesetzt werden.  Dort habe sich die Zahl der Falschfahrten seit Einführung reduziert. Deshalb fordert der ADAC diese auch in Deutschland flächendeckend an allen deutschen Autobahnanschlussstellen aufzustellen. Die Kosten für Schilder an allen 4.000 Auffahrten und 2. 000 Rastanlagen würden sich auf 30 Millionen Euro belaufen.

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Datum

18. Januar 2013
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