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Fiat Team Trophy 2013: Von Checkpoint zu Checkpoint

Im oberschwäbischen Bad Saulgau konnten die beiden Gewinner des ETM-Preisausschreibens ein Wochenende lang die Fahrzeuge von Fiat professional testen.

Handwerkern und Transporteuren können bei der Fiat Trophy seit 2007 ein Wochenende lang, die Fahrzeuge der Professional-Linie zu testen. Bislang stand dabei allein der Fiat Scudo im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dieses Jahr stellte Fiat den Teilnehmern der Trophy nicht nur den Scudo zur Verfügung, sondern gleich sieben unterschiedliche Fahrzeuge. Darunter: der Ducato in Lang- und Kurzvariante, der Doblò als XL, Kombi, und Work Up, der Strada und natürlich der Fiat Scudo. Der Name der Veranstaltung wurde deshalb gleich mitgeändert – aus der Scudo Team Trophy wurde die Fiat Team Trophy.

Der erste Tag begann mit dem Besuch des Hymer Museums. Danach ging es für die Teilnehmer der Trophy, nach Übergabe der Fahrzeuge, auf die kurvigen Landstraßen Oberschwabens. Mit dabei die Gewinner der ETM-Ausschreibung Thomas Herbstritt und Dieter Zordel, die jeweils mit Beifahrer am Wettbewerb teilnahmen. Ziel der ersten Ausfahrt: ein zwischen Bad Saulgau und Bad Waldsee gelegenes, ehemaliges Militärgelände. Dort wartete auf die Teilnehmer ein erstes Highlight, nämlich eine Testfahrt mit dem auf wenige hundert Stück limitierten Fiat Abarth 695 Tributo Ferrari.

Von null auf hundert in 6,5 Sekunden

Der feuerrote, 180 PS-starke Fiat 500 stellte dabei für die Teilnehmer die erste ernst zu nehmende Herausforderung dar. Mit quietschenden Reifen ging es durch einen eng gesteckten Hindernisparcours. Kein Problem für ETM-Gewinner Herbstritt, der bei der Kehrtwende die Handbremse zog und am Ende als Schnellster über die Ziellinie schoss. Andere Fahrer fuhren dagegen auf der Jagd nach der besten Rundenzeit schon mal die eine oder andere Pylone um. Kein Wunder, liegt die Beschleunigung des knurrigen, kleinen Kraftprotzes doch bei 6,5 Sekunden von null auf hundert  - und damit deutlich höher als bei den Arbeitstieren von Fiat-Professional.

Doch auch die haben ihre Qualitäten, von denen sich die Teilnehmer am zweiten Tag überzeugen konnten. Auf dem Programm stand eine Rallye, bei der die Teams auf dem rund 60 Kilometer langen Streckenkurs fünf Checkpoints finden mussten. Keine leichte Aufgabe auch wenn Fahrer und Kopilot sich dabei mit einer Landkarte und einem GPS-Gerät orientieren dürfen. Einige Teams verfuhren sich und mussten gleich mehrmals den Rückwärtsgang einlegen. Um die verlorene Zeit wieder aufzuholen, gaben die Teams dann ordentlich Gas. So auch Zordel, der seinem Ducato ebenfalls die Sporen gab und mit dampfenden Bremsscheiben die Check-Points erreichte.

Teamgeist gefragt

Dort angekommen blieb den Teams keine Zeit zum durchatmen, schließlich  galt es knifflige Aufgaben zu bewältigen. Beim Fußballgolf waren Teamgeist und Fuß-Augen-Koordination gefragt. Nur so konnten die Teams den zum Teil anspruchsvollen Parcours meistern. Die zwei schwierigsten Aufgaben waren jedoch der Reifenwechsel und das Einparken auf Zeit, bei dem so manches Team ganz schön ins Schwitzen kam.
Beim Abschlussessen im Vier-Sterne-Hotel zeigte sich, dass sich die Anstrengungen für die beiden ETM-Teams gelohnt haben. Zordel fuhr mit seinem Ducato auf Platz eins. Herbstritt schaffte es im Doblò XL auf Platz vier. Doch am Ende waren sich alle Teams einig. Nach einem solchen Wochenende kann sich jeder Teilnehmer als Gewinner fühlen.

Autor

Foto

Fiat/Thomas Kunert

Datum

25. April 2013
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