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Firmenauto: Assistenzsysteme auf dem Prüfstand

Assistenzsysteme sollen das Fahren sicherer machen. Haben elektronische Helfer möglicherweise auch negative Wirkungen auf die Verkehrsicherheit? Etwa dann, wenn sich Fahrer zu sehr auf die elektronischen Helfer verlassen und sich mit anderen Dingen währende der Fahrt beschäftigen? Dieser Frage ist die Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast) auf den Grund gegangen. Dazu führten Forscher Experimenten mit dem Fahrsimulator durch. Im Fokus standen der Abstandsregelautomat (ACC) und dessen Vorgänger, der Tempomat. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass Fahrer mit den elektronischen Helfern an Bord die Geschwindikgeit oder den Abstand besser einhalten. Wenn aber die Geschwindigkeit wegen Begrenzungen oder Nebel angepasst werden musste, erfolgte dies mit ACC oder Tempomat nach den Untersuchungsergebnissen etwa fünf Sekunden später. Fahrer mussten sich laut Bast erst klar machen, dass sich weder ACC noch Tempomat der Situation anpassen. Verstärkt mit anderen Dingen beschäftigen sich Fahrer den Studienergebnissen zufolge nicht. Tun sie es dennoch, verringerten sie allerdings das Tempo nicht so stark wie bei Fahrten ohne System. Hinweise auf ein erhöhtes Unfallrisiko ergab die Studie nicht. Fahrer beurteilten die Systeme als positiv, sie fühlten sich sicherer, so die Studie. Am Versuch nahmen nach Angaben der Bast Tempomat-Nutzer als auch Fahrer ohne Erfahrung mit Assistenzsystemen teil. Die simulierten Strecken führten sowohl über Autobahnen als auch Landstraßen, im Stau und im Nebel. Bei jeder Fahrt zeichneten die Forscher sowohl das Fahrverhalten als auch die Herzrate des Fahrers auf.

Foto

Bild: Bast

Datum

28. April 2010
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