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Firmenauto: Autopreise weiterhin unter Druck

Die Preisstudie März 2010 des CAR-Instituts der Universität Duisburg-Essen zeigt es: Entspannung ist auf dem deutschen Automarkt weiterhin nicht in Sicht. Zwar wurden die Spitzenrabatte der letzten drei Monate mit über 40 Prozent laut CAR-Institut aus dem Markt genommen, dafür sei jedoch die Zahl der Verkaufsförderaktionen der Autobauer mit Preisvorteilen von 20 bis 30 Prozent um zehn Aktionen angestiegen. Insgesamt wurden vom CAR-Institut in diesem Monat 292 offene Verkaufsförderungsaktionen ermittelt. Das seien 44 Aktionen mehr als im Februar. Zusätzlich sei bereits im Februar die Zahl der taktischen Zulassungen um knapp 3.000 Fahrzeuge auf 55.151 Fahrzeuge gestiegen. Die Rabattsituation hat sich dadurch nach Ansicht des CAR-Instituts im März weiter verschärft. Offene Aktionen sind alle direkt von den Autobauern offiziell beworbenen Rabatte wie Sondermodelle, Sonderzinsen, Barrabatte, Eintauschprämien und so weiter, die bundesweit angeboten werden. Bei den offenen Aktionen sind die vom einzelnen Händler dem Kunden zusätzlich eingeräumten Rabatte, etwa in Form eines Barnachlasses oder einer Tageszulassung noch nicht enthalten. Den prozentual größten Rabatt bietet derzeit Fiat mit dem sogenannten Ecoplus Bonus. Er liegt bei 38,2 Prozent, was beim Fiat Panda einem Preisvorteil von 3.700 Euro auf die unverbindliche Preisempfehlung von 9.690 Euro entspricht. Beim Leasing liegt der Honda Jazz mit 36,2 Prozent vorne. Wer den Kleinwagen für 36 Monate least und 10.000 Kilometer damit im Jahr fährt, erwirtschaftet einen Preisvorteil von 4.542 Euro.

Foto

Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Datum

29. März 2010
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