Firmenauto: Bessere Sicht auf Fußgänger

Nachts auf einer unübersichtlichen winterlichen Landstraße, der Fahrer braucht volle Konzentration, um die Spur zu halten. Rechts und links der Fahrbahn nichts als Dunkelheit. Dann blinkt der rechte Scheinwerfer des Mercedes CL viermal kurz auf – im Lichtkegel erscheint ein Fußgänger. Der schwäbische Hersteller erweitert die Funktionen seines Aktiven Nachtsicht Assistenten Plus um die sogenannte Spotlight-Funktion. Erkennt der Assistent einen Fußgänger am Straßenrand, peilt das aktive Lichtssystem diesen mit einem kurz aufblinkenden Punktstrahler an. Möglich macht dies eine spezielle Blende im rechten Frontscheinwerfer mithilfe einer ausgefrästen Nut. Das System funktioniert ab einer Geschwindigkeit von 45 km/h und hat eine Reichweite von bis zu 80 Metern. Der Rest funktioniert wie gehabt: Eine Kamera überwacht das Geschehen vor dem Auto, unterstützt durch unsichtbares Infrarotlicht. Im Kombiinstrument erscheint das detailgetreue Abbild der nächtlichen Szenerie. Auf ersten Testfahrten erweist sich der Bildschirm aber als völlig überflüssig, da sich der Blick dorthin erübrigt. Abschalten lässt er sich nicht – Mercedes hält die Kombination von Spotlight und Nachtsicht-Bildschirm für erforderlich. Das dezente Anblinken selbst funktioniert auch bei Personen mit schwarzer Winterkleidung einwandfrei. Die Mehrzweckkamera die das Intelligent Light System steuert, verhindert, dass vorausfahrende Autos oder der Gegenverkehr geblendet werden.  Der Clou des Punktlichts: Das System macht sowohl den Fahrer als auch den Fußgänger auf eine etwaige Gefahrensituation aufmerksam. Zu haben sein wird der Aktive Nachtsicht Assistent Plus mit Spotlight-Funktion ab Mitte 2011, er feiert im neuen CL Premiere. Am Preis von 1.560 Euro soll sich laut Mercedes nichts ändern.

Datum

6. Dezember 2010
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