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Firmenauto: BMW erweitert Navigationsfunktionen

Seit 1994 das erste europäische Pkw-Navigationssystem in einem BMW 7er debütierte, verstehen sich die Münchner als Vorreiter auf diesem Gebiet. Wie allen Automobilherstellern macht ihnen inzwischen aber der Trend zu schaffen, dass viele Autofahrer lieber zu günstigen portablen Navis greifen als zu teuren Festeinbauten, für die man immer noch vierstellige Beträge hinblättern muss. Gegensteuern will das Unternehmen mit Funktionserweiterungen, noch genauerer Navigation und einer zunehmenden Integration von Online-Lösungen. So arbeitet die BMW-Forschung derzeit an dem Projekt „Micronavigation“. Ziel ist es, dem Autofahrer auch in Zielgebieten weiterzuhelfen, die von herkömmlichen Navigationssystemen nicht abgedeckt werden. Ein Museumsbesucher könnte auf diese Weise erfahren, welches Parkhaus er nehmen sollte, wo der beste freie Parkplatz liegt und wie er anschließend vom Parkplatz auf direktem Wege ins Gebäude gelangt. Außerhalb des Fahrzeugs kann der Anwender mit einem mobilen Navigationsgerät oder GPS-fähigen Telefon an sein Ziel und später wieder zurück zum Parkplatz geführt werden.Um diese Mikrokarten nutzen zu können, muss der Anwender sein Reiseziel vor dem Fahrtantritt am Computer auswählen und die detaillierten Kartendaten an das Navigationssystem im Fahrzeug übertragen. Später können die Daten auch unterwegs im Fahrzeug heruntergeladen werden. Getestet wird die neue Navigation derzeit in einem BMW 3er. Wann genau sie eingeführt wird, ist noch nicht bekannt;  denkbar wäre, dass sie rechtzeitig zur Neuauflage der Mittelklasse-Baureihe innerhalb der nächsten zwei Jahre fertig wird.

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Bild: Spotpress

Datum

16. Juni 2010
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