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Firmenauto: Das Solarauto könnte bald Realität werden

Das Nutzungsspektrum von Solarzellen im Auto wird sich durch technologische Fortschritte schon bald von Dachkollektoren auf den Antriebsstrang und ähnliche Anwendungen ausdehnen. Das hat die Frost & Sullivan-Studie „Europamarkt für Photovoltaik im Automobil“ herausgefunden. Parallel zu dieser Entwicklung sei davon auszugehen, dass Solarzellen bereits in absehbarer Zukunft erheblich günstiger werden, so dass auch Durchschnittsverdiener den Kauf eines umweltfreundlichen Fahrzeugs erwägen könnten. Dass sich Elektroautos bisher noch nicht durchsetzen konnten, liege unter anderem an ihrem hohen Energieverbrauch. Hier biete sich die Nutzung erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne geradezu an. Noch scheitert der breitflächige Einsatz von Solarzellen laut Frost & Sullivan an der schlechten Kosten-Nutzen-Relation, die sich infolge technologischer Weiterentwicklungen jedoch erheblich verbessern dürfte. Schon bald werde Strom aus Photovoltaikanlagen zum gleichen Preis erzeugt werden können, wie die von Versorgungsunternehmen mit fossilen oder nuklearen Brennstoffen produzierte Elektrizität. Auch das Gewicht von Solarzellen könne in Zukunft noch reduziert werden. Die bisherigen Dachmodule seien schwer und wirkten sich dadurch negativ auf die Batteriereichweite und -lebensdauer bei Elektro- und Hybridfahrzeugen aus. Die einzige rentable Alternative dazu sind laut Frost & Sullivan derzeit Dünnfilm-Solarzellen. Sie seine zwar weniger effizient, könnten jedoch dank ihres geringen Gewichts und ihrer Flexibilität einfach auf großen Flächen montiert werden. Viele Autobauer experimentierten derzeit mit Dünnfilm-Technologien und hätten bereits Konzeptfahrzeuge entwickelt.

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Bild: Weinand

Datum

30. November 2009
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