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Firmenauto: Dickes Zulassungsplus für Japaner

Im ersten Quartal 2009 haben die japanischen Hersteller in Deutschland 119.601 Autos verkauft, 31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtmarkt wuchs dagegen nur um 18 Prozent. Im März betrug das Plus für die Japaner sogar 45,7 Prozent. Der Marktanteil der japanischen Marken beträgt nun 13,8 Prozent. Insgesamt profitierten die japanischen Marken besonders stark von der Abwrackprämie. Der Verband der japanischen Automobilanbieter in Deutschland (Jama) wies jedoch Vorwürfe zurück, die Verschrottungsprämie würde überwiegend ausländischen Herstellern zugute kommen. Jama-Sprecher Andreas Meckel sagte gegenüber FIRMENAUTO.de: „Die Handelsbilanz zwischen Deutschland und Japan zeigt eine klare Entwicklung zugunsten der Exporte deutscher Hersteller.“ So seien im vergangenen Jahr von Deutschland nach Japan Pkw im Wert von 2,21 Milliarden Euro exportiert worden, während Autos im Wert von 1,88 Milliarden Euro eingeführt wurden. „Jedes in Deutschland verkaufte Auto sichert Arbeitsplätze im Handel und in den Werkstätten, selbst wenn es nicht in Deutschland gebaut wird“, betonte Meckel. Außerdem würden durch die Werke japanischer Hersteller in Europa 40.700 Arbeitsplätze direkt geschaffen. Dazu kämen 3.700 Arbeitsplätze in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, darunter in sieben Einrichtungen in Deutschland. Tatsächlich ist die Automobilherstellung längst globalisiert. Auch Fahrzeuge deutscher Hersteller werden im Ausland produziert, beispielsweise der Ford Ka in Polen oder der VW Scirocco in Palmela (Portugal). Laut dem Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) liefen im Jahr 2008 fast 5,28 Millionen Pkw deutscher Hersteller im Ausland vom Band, 5,53 Millionen wurden in Deutschland produziert.

Foto

Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Datum

12. Mai 2009
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