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Firmenauto: EU forciert intelligente Verkehrssysteme

Die Europäische Kommission hat in einem Aktionsplan die schnelle Einführung und Nutzung intelligenter Verkehrssysteme (IVS) beschlossen. Um den Straßenverkehr in Europa sauberer, sicherer und staufreier zumachen, soll etwa lebensrettenden Informations- und Kommunikationstechnologien wie ESC und das automatische Notrufsystem per GPS "eCall" frühzeitig zum Durchbruch verholfen werden. Der von der EU als Teil der Initiative zur Ökologisierung des Verkehrs vorgestellte Aktionsplan zielt laut Kommission darauf ab, die Einführung solcher Systeme im Straßenverkehr sowie der entsprechenden Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern zu beschleunigen. Der Plan der EU sieht dazu eine enge europäische Koordinierung der IVS und Dienste in mehreren Mitgliedstaaten vor. Ziel ist es, diese Systeme in ganz Europa schneller einzuführen. Dank IVS könnten nicht nur CO2-Ausstoß gesenkt und Staus verhinderte werden. Auch bei Verkehrsunfällen könnten mehr als 5.000 Todesopfer vermieden werden. Das Deutsche Verkehrsforum fordert die EU dazu auf, sich auf technische Themen und Standards zu beschränken und nicht die Mobilität zu verteuern. Kostentreiber wie etwa die Erweiterung der Eurovignetten-Richtlinien seien im Plan der EU nicht mehr enthalten. „Ein Dorn im Auge ist uns jedoch immer noch der Vorschlag zur City-Maut“, sagt Dr. Florian Eck, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums. Untersucht werden müsse im Zusammenhang mit einheitlichen Telematiklösungen zudem, welche Geschäftsmodelle für Kunden interessant und bezahlbar seien.

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Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Datum

17. Dezember 2008
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