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Firmenauto: Gewerbesteuer bleibt meist konstant

In den großen Kommunen ab 50.000 Einwohner ändert sich der durchschnittliche Hebesatz für die Gewerbe- und Grundsteuer in diesem Jahr nicht. Das teilt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit. Obwohl durch die Erhebung des DIHK nur 1,5 Prozent der 12.300 Kommunen im Bundesgebiet erfasst werden, wohnen laut DIHK fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung in diesen Gemeinwesen. Die Konstanz der Hebesätze sei eine ungewöhnliche Situation, denn in den vergangenen Jahren waren sie in der Tendenz angestiegen. Die Aussage des DIHK gilt allerdings nicht für kleine Kommunen. Ziel einiger dieser Kommunen sei es, den Gewerbesteuersatz auf 380 Prozent anzuheben. Bis zu dieser Grenze könnten Personenunternehmen die Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer anrechnen. Die Argumentation der Gemeinden sei es, dass sie mit einem Hebesatz von 380 ihre Einnahmen erhöhen könnten ohne die Wirtschaft zu belasten. Nach Ansicht des DIHK ist dies zu kurz gedacht, da nur Personenunternehmen mit genügend hoher Einkommensteuerschuld davon profitierten. Kapitalgesellschaften und Unternehmen, die gewerbliche Hinzurechnungen oder Verluste aus anderen gewerblichen Tätigkeiten haben, gingen leer aus. Die Hebesätze der großen Kommunen sind abrufbar unter www.dihk.de. Die Hebesätze aller Kommunen sind gegen ein Entgelt von 20 Euro beim Statistischen Bundesamt unter www.destatis.de zu bekommen. Ebenfalls erhältlich sind sie bei den regional zuständigen Industrie- und Handelskammern.

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Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Datum

22. September 2008
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