Streetscooter will E-Mobile aufmischen Zoom

Firmenauto: Günstiger Elektromini

Die Eckdaten klingen mehr als spannend: Der Streetscooter soll 5.000 Euro kosten, rein elektrisch fahren und das perfekte Stadtvehikel sein. Sogar an Entwürfe für ein Cabrio und einen Pickup soll der geistige Vater Achim Kampker laut Spiegel gedacht haben. Im Herbst will Kampker einen ersten Prototypen vorstellen. Die Serienfertigung soll 2015 anlaufen. Wie beispielsweise Renault setzt auch der Streetscooter auf ein Leasingmodell für die teure Batterie. Laut Spiegel würde die passende Batterie bis zu 8.000 Euro kosten. Das Leasing habe also mehrere Vorteile für den Kunden. Einerseits könne der Hersteller das Fahrzeug wesentlich billiger verkaufen. Andererseits liege das Risiko für die teure Batterie beim Verkäufer und nicht beim Kunden. Ein Batterieschaden ist bei den aktuellen Preisen für die Zellen ähnlich fatal wie ein Motorschaden an konventionellen Fahrzeugen. Für die Entwicklungsarbeit hat sich der Hersteller einen Trick einfallen lassen. Insgesamt 17 Unternehmen und 20 wissenschaftliche Institute arbeiten unter dem Mantel des Unternehmens Streetscooter zusammen. Dabei beziehen sich die Verträge nicht auf Geldmittel, sondern auf Entwicklungsleistungen. Partner verpflichten sich also vielmehr dazu, beispielsweise einen fertigen Antriebstrang zu liefern. Kampker schätzt die Entwicklungskosten auf insgesamt rund 30 Millionen Euro. Dennoch sind Experten skeptisch. Streetscooter tritt als Newcomer gegen etablierte Unternehmen an. Zwei große Konkurrenten, die Mitsubishi iMiEV und der Nissan Leaf treten preislich in der 30.000-Euro-Klasse an. Die beiden haben aber bereits jetzt ein funktionierendes Vertriebssystem.

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Bild: Hersteller

Datum

11. Januar 2011
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