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Firmenauto: Jeder Zweite lehnt Umweltzonen ab

Nicht jeder Autofahrer ist vom Sinn und Zweck der Umweltzonen überzeugt. Fast jeder zweite Autofahrer ( 46 Prozent) lehnt die Einrichtung von Feinstaubzonen ab. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Sachverständigenorganisation Dekra hervor. Mehr als die Hälfte der Befragten rechnet nicht mit einer Luftverbesserung in den Innenstädten. 38 Prozent bezeichnen die Umweltzone gar als Unsinn, da sie nicht gegen Luftverschmutzung helfe. Aber: 43 Prozent der Befragten halten die Zonen für einen guten Ansatz. Sie sind der Meinung, es müsse etwas für die Umwelt getan werden. Weniger als ein Drittel glaubt allerdings, dass Feinstaubzonen zur Gesundheit beitragen. Jeder Dritte hält es für notwendig, dass Fahrzeuge mit roter oder gelber Plakette früher als geplant vor den Umweltzonen Halt machen müssen. 28 Prozent lehnen solche Schritte laut Dekra-Umfrage als "nicht verhältnismäßig" ab. Jeder Achte bezeichnet das Vorgehen als "Skandal". 20 Prozent der Umfrageteilnehmer ist der Meinung, dass es für Härtefälle Ausnahmeregelungen geben müsse. Ein weiteres Ergebnis der Studie besagt, dass Frauen (68 Prozent) Umweltzonen deutlich positiver gegenüberstehen als Männer (50 Prozent). Gesplittet nach Altersgruppen ergibt sich folgendes Ergebnis: Fahrer im Alter zwischen 26 und 39 lehnen mit 52 Prozent die Umweltzone ab. Die jüngeren und älteren Autofahrer lehnen die Feinstaubzonen zu 37 beziehungsweise 39 Prozent ab. Befragte hat Dekra 1.7000 Personen, die zur Hauptuntersuchung an eine Dekra-Niederlassung kamen.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

12. Mai 2010
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