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Firmenauto: Kleine Autohäuser haben es schwer

Derzeit bestimmen die großen Autohandelsgruppen wie Mahag oder die Emil Frey Gruppe den Autohandel in Deutschland. Gleichzeitig sinkt der Anteil an traditionellen . Doch auch die großen Handelsgruppen bekommen Konkurrenz. Vor allem in Ballungsgebieten werden sie vom Direktvertrieb der Automobilhersteller zurückgedrängt, das ergibt eine Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA). Die Studie „Optimierung von Händlergruppen“ wurde im Auftrag der Dekra erstellt. „Im Schnitt lag die Umsatzrendite von Autohäusern im vergangenen Jahr bei 0,87 Prozent“, sagt Prof. Willi Diez, Leiter des IfA. Die Branche habe gravierende Probleme: Es werden zu wenig Neufahrzeuge verkauft, die Vertriebsnetze sind überbesetzt und der Druck wird immer größer. Gleichzeitig steigt das Restwertrisiko. Wurden früher Oberklassefahrzeuge und schwere SUV nach Russland und Osteuropa „entsorgt“, fallen diese Märkte heute komplett weg. „Dies wird nicht ohne Folgen für die Leasingrate bleiben“, meint Diez. Diese werden kurz- und mittelfristig steigen. Doch damit sinkt künftig der Absatz im Premiumsegment. „Der Anteil an gewerblichen Kunden, die das Fahrzeug leasen liegt hier bei mehr als 80 Prozent. Steigt die Leasingrate künftig, werden sich potenzielle Kunden anstelle einer teuren S-Klasse eher für eine gut ausgestattete E-Klasse entscheiden“, prognostiziert Diez. Die Lage scheint prekär. „Bricht dieses hochpreisige Segment weg, müssen die deutschen Premiumhersteller ihr komplettes Geschäftsmodell überdenken“, erklärt Diez.

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Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Datum

29. Mai 2009
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