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Firmenauto: Lexus RX 450 h: Hybrid für die Chefetage

Auch in der dritten RX-Generation kombiniert Lexus einen V6-Benziner mit zwei Elektromotoren, von denen einer die Hinterachse antreibt. So lässt sich ein 4x4 ohne Kardanwelle realisieren. 299 PS produziert das Gesamtsystem, zehn Prozent mehr als im Vorgänger. Wichtiger jedoch: Der neue RX kann bis zu 40 km/h schnell und bis zu drei Kilometer weit elektrisch fahren. Das senkt den Normverbrauch um 23 Prozent auf konkurrenzlos günstige 6,3 Liter (148 g CO2). Ein theoretischer Wert? Wir haben im ersten Test das Gaspedal kaum mehr als gestreichelt und 6,4 Liter/100 km verbraucht. Bei normaler Fahrweise waren es dann rund acht Liter. An der Gesamtkonfiguration des Hybridsystems hat sich wenig geändert. Die Akkus aus Nickelmetallhydrid – Lithium-Ionen-Batterien bekommt erst die nächste Hybridgeneration – sitzen wieder unter der Rückbank, noch immer übernimmt ein stufenloses Automatikgetriebe die Kraftübertragung. Dass der Motor manchmal unvermittelt aufheult, um den Wagen wie am Gummiband und sehr kraftvoll vorwärts zu ziehen, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Sobald der Wagen aber auf Touren ist, herrscht fast gespenstische Ruhe. So leise wie ein Lexus fährt kaum ein Auto. Mit 50.160 Euro ist der RX zwar fast 7.000 Euro teurer geworden, aber hervorragend ausgestattet. Und wer in der Preisliste alle Extras wie Luftfederung, aktives Fahrwerk, adaptiver Tempomat, Head-up-Display und alle anderen Nettigkeiten ankreuzt, schiebt dem Händler 80.000 Euro rüber. Bei Audi oder BMW zahlt man aber immer noch etliche Tausender mehr – und bekommt trotzdem keinen Hybridantrieb.

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Datum

28. Mai 2009
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