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Firmenauto: Nachfrage wächst - in Europa schwächer

In Europa sind im Mai das zweite Mal in Folge weniger Autos zugelassen worden. Weltweit setzte sich die Erholung der Automobilindustrie dagegen fort, angetrieben von starker Nachfrage in den USA, China, Japan und Indien. Das geht aus den Zahlen hervor, die der europäische Branchenverband ACEA und der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag in Brüssel und Berlin vorlegten.Die Pkw-Neuzulassungen in den 27 EU-Staaten sanken demnach um 9,3 Prozent auf knapp 1,13 Millionen. Gründe seien das Auslaufen der staatlichen Abwrackprämien und die weiterhin schwierige Wirtschaftslage.In Deutschland fiel das Minus im Mai mit 35,1 Prozent am größten aus. Seit Jahresbeginn stiegen die Neuzulassungen in Europa aber immer noch um 1,9 Prozent auf 5,94 Millionen. Deutschland verzeichnete in diesem Zeitraum ein kräftiges Minus von 27,7 Prozent auf 1,18 Millionen Fahrzeuge.Zweistellige Zuwachsraten bei den Neuzulassungen wurden im Mai aus den USA, Russland, Japan, China und Indien gemeldet. In den Vereinigten Staaten stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,2 Prozent auf 1,1 Millionen Pkw, wie der VDA berichtete.In China wurden im Mai 30,5 Prozent mehr Autos verkauft. In der Summe kommt China in den ersten fünf Monaten auf 4,53 Millionen neu zugelassene Pkw, das sind 57 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Damit hat China in absoluter Zahl fast das Niveau der USA (4,62 Mio Pkw) erreicht.

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Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Datum

15. Juni 2010
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