Schon gefahren: der Kia Cee´d Zoom

Firmenauto: Schon gefahren: Kia Cee'd Sporty Wagon

Kaum zu glauben: Der Kia Cee'd ist gerade mal drei Jahre auf dem Markt, als Kombi sogar nur zwei Jahre, da sieht er schon wieder alt aus. Schuld ist Kia selbst, denn die Koreaner verpassten ihm gerade einige Änderungen, die man gemeinhin Facelift nennt. Als wenn Kias Chefdesigner Peter Schreyer vor drei Jahren nichts Ordentliches abgeliefert hätte. Jedenfalls legte der ehemalige Audi-Gestalter jetzt wieder Hand an, glättete den Bug, verbreiterte den Kühlergrill und formte die Rückleuchten um. Dabei verlängerte sich die Außenlänge um 25 Millimeter. Und dazu bekamen der Cee´d und sein Kombi-Ableger, der Sporty Wagon, noch eine andere Mittelkonsole und ein neues Vierstufenlenkrad mit Bedientasten für das Radio. An der etwas unglücklichen Sitzposition hinter dem nur minimal verstellbaren Lenkrad änderte sich aber nichts. Wichtigster Grund, zum neuen Cee'd zu greifen, sind die technischen Änderungen. Da ist vor allem der völlig neue entwickelte 1,6-Liter-Dieselmotor zu nennen, der mit 90 und 115 PS angeboten wird. Den schwächeren Motor gibt es sogar mit einer Start-Stopp-Automatik, die hervorragend funktioniert und den Normverbrauch auf 4,2 Liter/100 km senkt. Anteil an der Verbrauchsreduzierung hat auch das neue, exakt schaltbare Sechsganggetriebe. Nur schade, dass es so einen unhandlich großen Schaltknauf hat. Mit Rücksicht auf die wohl eher konservative Kundschaft wurde das Fahrwerk etwas komfortabler abgestimmt. Etwas zu komfortabel, wie wir finden. Die leichte Straffheit stand dem Cee'd besser. Auch die Lenkung wirkt zu synthetisch, weswegen man sich sehr auf den Geradeauslauf konzentrieren muss. Nichts geändert hat sich an den guten Platzverhältnissen. Der Cee'd Sporty Wagon verfügt über einen 534-Liter-Kofferraum, der sich auf 1.664 Liter erweitern lässt. Die Heckklappe wurde so geschickt gestaltet, dass man sie noch aufschwenken kann, wenn man ganz dicht an die Garagenwand herangefahren ist. Der Laderaum hat einen topfebenen Boden und ist selbst zwischen den Radkästen noch einen Meter breit. Ein Laderaumtrennnetz ist Serie.Aber Licht verursacht bekanntlich auch Schatten: Leider wurden alle Cee'd bis auf das Basismodell 332 Euro teurer. In Zeiten, in denen die Konkurrenz eher die Preise senkt oder zumindest die Nachfolgemodelle zum gleichen Preis anbietet, ist das schon mutig. Der Diesel mit 90 PS, Sparkrösus der Ceed-Familie, kostet ab 14.483 Euro, als Sporty Wagon 15.282 Euro. Die Start-Stopp-Automatik kostet jeweils 252 Euro Aufpreis. Die Garantie beträgt weiterhin sieben Jahre. Mehr Informationen zum Cee´d Sporty Wagon finden Sie im .

Datum

7. September 2009
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