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Firmenauto: Stabile Karosserien fordern Helfer heraus

Im Notfall muss es schnell gehen. Verstärkte Karosserieteile am Auto machen es Rettungskräften aber nicht leicht, verklemmte Türen zu öffnen oder Dachsäulen zu durchtrennen. Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in einer Mitteilung hin. Der Verband fordert daher flächendeckend standardisierte Systeme einzuführen, die Fahrzeugdaten mit Rettungsinformationen bereithalten. Nach Ansicht des DVR ist auch das Kraftfahrt-Bundesamt gefragt. Es müsste  den Rettungskräften eine unmittelbare Online-Abfrage der wichtigen Fahrzeugdaten unter Angabe des amtlichen Kennzeichens ermöglichen, so der DVR. Vom Gesetz her sei das allerdings in Deutschland nicht möglich – eine Gesetzesänderung wäre nötig. In diesem Zusammenhang weist der DVR auf unterschiedliche Systeme hin, die bereits Anwendung finden: Sowohl der Verband der Automobilindustrie (VDA) als auch der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) stellen standardisierte Rettungsdatenblätter für unterschiedliche Fahrzeuge zur Verfügung. Der ADAC spricht sich laut DVR etwa dafür aus, dass jeder Fahrer eine Rettungskarte mit Informationen im Wagen mitführt. Der DVR geht einen Schritt weiter und fordert von Herstellern die Informationen bereits ab Werk mitzuliefern und immer an derselben Stelle zu deponieren. Wünschenswert wäre es auch, wenn zusammen mit einem Notruf immer auch die Fahrzeugdaten übermittelt würden, so der DVR. Einige Hersteller bieten das bereits an. Der Stuttgarter Autobauer Daimler stellt zum Beispiel Rettungskräften der Feuerwehr einen Rettungsleitfaden für die aktuellen Pkw-Baureihen von Mercedes-Benz, Maybach und Smart zur Verfügung. Er soll die patientengerechte Rettung durch die Feuerwehren in Extremsituationen vereinfachen.

Foto

Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Datum

3. Dezember 2009
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