Titandioxid soll Abgase filtern Zoom

Firmenauto: Titandioxid gegen Autoabgase

Die Autobahn 1 bei Osnabrück wird zum Versuchslabor: Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ und die Nachrichtenagentur DPA am Freitag meldeten, will die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zusammen mit der niedersächsischen Straßenbaubehörde dort in einem zweijährigen Modellversuch testen, ob gesundheitsschädliches Stickoxid aus den Autoabgasen sich mit Titandioxid binden lasse. Die Chemikalie solle an den Lärmschutzwänden angebracht werden, sagte eine BASt-Sprecherin der dpa. Im Labor habe das Verfahren zwar schon funktioniert. „Wir müssen aber herausfinden, ob es wirklich in der Praxis was bringt.“ Stickoxide reizen die Atemorgane, tragen zur Smogbildung und zum sauren Regen bei. Die Autofahrer dürften von dem Versuch nichts mitbekommen, denn das Titandioxid werde in Form einer klaren Emulsion auf die Wände aufgetragen. Vorbild für das Modellprojekt seien Versuche in den Niederlanden, wo Pflastersteine mit Titandioxid versehen worden seien. Bislang fehlten aber Langzeitstudien.

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Bild: Matthias Rathmann

Datum

18. Februar 2011
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