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Firmenauto: Transparenz beim Gebrauchtwagenkauf

Jeder dritte Käufer von Gebrauchtwagen hat Probleme mit versteckten Fahrzeugmängeln. Das geht aus einer Online-Umfrage der Firma Carfax hervor. Carfax, Anbieter von Fahrzeughistorien und Online-Lebensläufen für Gebrauchtwagen, hat für die Befragung knapp 1.000 User in Deutschland, Italien, Schweden, Spanien und den Niederlanden befragt. Demnach hätten sechs von zehn Mängeln bereits zum Kaufzeitpunkt bestanden, wurden aber von den Käufern verschwiegen. Fast ein Drittel der Gebrauchtwagenkäufer wünsche sich mehr Informationen und transparentere Beratung beim Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs. Carfax selbst will in Europa sogenannte Vehicle History Reports (VHR) anbieten, die, ähnlich aufgebaut wie Lebensläufe, für den Gebrauchtwagenkauf und -handel relevante und neutrale Informationen zur Verfügung stellen sollen. Die bereitgestellten Informationen werden nach Angaben von Carfax über das normale Scheckheft, einfache Service- und Reparaturhistorien sowie Fahrzeugbriefe und -scheine hinausgehen. In den USA ist Carfax nach eigenen Angaben seit über 20 Jahren Marktführer für VHR. Ziel sei es, in Europa ein Produkt anzubieten, dass genauso umfassend ist, wie in den USA. Dort, so Carfax, arbeitet man mit staatlichen und regionalen Behörden, der Polizei, Feuerwehr, Abschleppdiensten und Werkstätten zusammen. Die über die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) online abrufbaren Carfax-Reporte zeigen in den USA nicht nur den Kilometerstand und die Anzahl der Vorbesitzer, sondern geben auch Aufschluss über Abnutzungs- und Unwetterschäden, Unfälle, Servicehistorien, die Art der Nutzung, längere Standzeiten und Rückrufaktionen.

Foto

Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Datum

2. April 2009
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