Firmenauto: United Internet sieht sich bei Konsolidierung nicht unter Druck

MONTABAUR (dpa-AFX) - Der Internetdienstleister United Internet<UTDI.ETR> will sich bei der anstehenden Konsolidierung unter den Festnetzanbietern nicht unter Druck setzen lassen. "Mein Motto ist: Der Gelassene nutzt seine Chancen besser als der Getriebene", sagte Vorstandschef Ralph Dommermuth am Mittwoch in Montabaur der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. An den Beteiligungen an Freenet <FNT.ETR> und Versatel <VTW.ETR> will er zunächst festhalten. "Mit den Beteiligungen passiert gar nichts."

United Internet hatte sich zusammen mit Drillisch um eine Übernahme von Freenet bemüht, um auf diesem Weg an das Breitbandgeschäft der Norddeutschen zu kommen. Die Pläne zerschlugen sich aber, nachdem Freenet den Kauf von Debitel unter Dach und Fach brachte. "Eine Übernahme von Freenet ist vom Tisch."

Auf juristischem Wege will Dommermuth nun den Debitel-Kauf durch Freenet verhindern. Gegen die für den Kauf geplante Ausgabe neuer Freenet-Aktien sei eine Einstweilige Verfügung beantragt worden. "Am 22. Mai wird der Fall vor dem Landgericht Kiel verhandelt", sagte Dommermuth.

Datum

7. Mai 2008
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