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Firmenauto: Versicherungen Zeit geben

Wer den Schaden hat, hat auch noch die Arbeit. Nach einem Unfall müssen Werkstatt und Versicherungen informiert werden. Man braucht unter Umständen den polizeilichen Unfallbericht, einen Kostenvoranschlag für die Reparatur und eventuell einen Mietwagen. Das alles kostet Nerven und Geld. Zudem lassen sich die Versicherungen häufig Zeit mit der Regulierung der Schäden. Vier Wochen kann man dazu einplanen und solange sollte man den Versichern auch Zeit geben, meint der ADAC unter Bezug auf ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichtes Stuttgart (AZ.:3 W 15/10). Die Richter begründeten die Frist damit, dass der Versicherung bei der Bearbeitung ausreichend Zeit eingeräumt werden muss. Wer mit der Bearbeitungsfrist der gegnerischen Unfallversicherung nicht einverstanden ist, sollte sich vor einer Klage an einen Rechtsanwalt wenden. Je genauer man den Sachverhalt der Versicherung im Vorfeld schildert, desto schneller kann diese am Fall arbeiten. Fotos der Unfallstelle aus verschiedenen Perspektiven sind hilfreich. Genauer Zeitpunkt, Ort und die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge sollten ebenfalls notiert und weitergegeben werden. Auch die Aufnahme der Personalien und Versicherungsdaten erleichtern die Schadensregulierung. Falls die Daten nicht bekannt sind, können sie beim Zentralruf der Versicherungen (0180-25026) erfragt werden.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

4. August 2010
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