Fuhrparkmanagmentgesellschaften, Dienstleister Zoom

Fuhrparkmanagement: Das bieten Dienstleister

Die komplette Verwaltung der Flotte in der Hand eines Dientsleisters? FIRMENAUTO zeigt, wer was bietet

Der Markt wird immer undurchsichtiger, viele Leasinggesellschaften und Dienstleister locken mit vermeintlichen Schnäppchenangeboten. Gleichzeitig steigen der Kostendruck und die Anforderung an das Fuhrparkmanagement. Vor diesem Hintergrund nutzen immer mehr Unternehmen die Dienste unabhängiger Flottenmanagementgesellschaften. Gleichzeitig steigt die Zahl der Unternehmen, die zwischen Finanzierung und Fuhrparkmanagement strikt trennt.

Eine Fuhrparkmanagementgesellschaft statt mehrerer Dientleister

In diesem Fall müssen die Flottenchefs mit mehreren Dienstleistern zusammenarbeiten. In der Praxis bedeutet dies zwangsläufig, etliche Ansprechpartner, Prozessabläufe oder Reportings unter einen Hut zu bringen. Das ist aufwendig und der Koordinationsaufwand wird unterm Strich teuer. Vor diesem Hintergrund wollen viele Flottenbetreiber nur noch einen Ansprechpartner. Davon profitieren besonders die reinen Fuhrparkmanagementgesellschaften.

Der wichtigste Unterschied zu den Full-Service-Gesellschaften liegt darin, dass sie unabhängig von Herstellern und Leasinggesellschaften arbeiten. Sie übernehmen das komplette Fuhrparkmanagement vom Einkauf bis zum Reporting. »Die zentralen Aufgaben eines externen Flottenmanagers sind die Steuerung, Verwaltung und Optimierung der Fahrzeugflotten seiner Kunden«, erklärt Raiko ­Chabrowski, Geschäftsführer von Car Professional Management (CPM).

Bündelung von Fuhrparkprozessen

»Vor allem der Bedarf an der Bündelung verschiedenster Fuhrparkprozesse und an technisch aufwendigen und transparenten Multibidding-Systemen zieht an«, sagt Steffen Giebler, Geschäftsführer von HPI Fleet. Dabei dreht sich alles um die Gesamtkosten – die Total Cost of ­Ownership (TCO). Sie gilt es zu senken. Schließlich kostet ein Dienstwagen im Schnitt mehr als 10.000 Euro pro Jahr, pro Beleg fallen bis zu 15 Euro an. Die Experten gehen davon aus, dass sich bei optimalem Fuhrparkmanagement die Kosten um bis zu zehn Prozent senken lassen.

Große Summen lassen sich relativ schnell beim Einkauf einsparen. Dafür nutzen die Anbieter bei Ausschreibungen Multibidding-Systeme. Dahinter verbirgt sich eine Zusammenarbeit mit mehreren Leasinggesellschaften. Der Kunde legt im Vorfeld fest, welche Leasinggesellschaften in die Ausschreibung aufgenommen werden. Daraufhin schreibt die Fuhrparkmanagementgesellschaft im Rahmen eines einheitlichen Service-Levels die künftigen Firmenwagen aus. Der güns­tigste Anbieter erhält den Zuschlag.

Geld sparen

Weitere Einsparpotenziale finden sich, wenn man bereits bestehende Verträge entbündelt und die Dienstleistungen von dritten günstigeren Partnern übernommen werden. Dazu nutzen alle Anbieter sogenannte Multisupply-Konzepte. Wie bei den Multibidding-Systemen sollen sie sicherstellen, dass der Kunde auch den günstigsten Anbieter auswählen kann.

»Wir gehen auch davon aus, dass der Bedarf an internationalen Dienstleistungen steigen wird«, sagt Giebler. Darauf hat HPI Fleet reagiert und sein internationales Geschäft massiv ausgebaut. Auch die neue Partnerschaft zwischen Fleet Logistics und Fleet Company setzt nach eigenen Angaben ihren Schwerpunkt darauf, im Auftrag internationaler Kunden entsprechende Dienstleistungen zu beschaffen und zu überwachen. Die Bündelung führte nicht nur zu einer Verdoppelung des Vertragsbestandes auf 100.000 Einheiten, vielmehr sollen die Kunden künftig noch mehr einsparen können. So viel Kostenersparnis und Service sind natürlich nicht umsonst. Je nach Leistungsumfang und Flottengröße staffeln sich die Gebühren der Fuhrparkmanagementgesellschaften.

Eine Übersicht über die Anbieter finden sie hier .

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Datum

20. Juni 2011
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