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Gebrauchtwagen: So erkennen Sie Unfallwagen

Auch gebrauchte Autos taugen als Firmenwagen – wenn Sie technisch ok sind. Man muss eben wissen, wohin man schauen sollte.

An Gebrauchtwagen wimmelt es womöglich von Spuren jahrelanger Nutzung. Wer einen Wagen aus Vorbesitz kauft, nimmt das in Kauf. Auch ein Auto, das einen Unfall überstanden hat, kann weiterhin gut fahren, ist aber weniger wert. Der Verkäufer muss dem potenziellen Käufer ungefragt über einen Unfallschaden informieren. Nicht immer hält er sich allerdings daran – oder weiß es vielleicht selbst nicht besser. Deshalb sollte ein Gebrauchtwagenkäufer zumindest theoretisch damit rechnen, dass er einen Unfallwagen vor sich haben könnte. Fünf Dinge, die man nachschauen sollte.

Lenkrad:

Fährt man geradeaus, muss auch das Lenkrad gerade stehen. Ist es bei Geradeausfahrt leicht zu einer Seite gedreht oder zieht das Auto nach rechts oder links, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass sich bei einem Unfall, aber auch beim unsanften Überfahren eines Bordsteins, etwas verzogen hat.

Reifen:

Hier sollte man auf das Verschleißbild achten. Normalerweise sollte sich das Profil über die Reifenbreite gleichmäßig abnutzen. Ungleich abgefahrene Pneus können darauf hinweisen, dass am Fahrwerk etwas verbogen ist. 

Spaltmaße:

Je teurer ein Auto ist, desto präziser verlaufen in der Regel die Fugen zwischen den Karosserieteilen. Unterschiedliche Spaltmaße können ein Indiz dafür sein, dass ein Unfallschaden repariert wurde. Auch wenn die Türen nicht besonders gut schließen, kann das ein Indiz für einen Crash sein.

Lack:

Der Laie kann überprüfen, ob der Lack überall den gleichen Eindruck macht, er kann auf ungleiche Abnutzung und Reflexionen, aber auch Farbunterschiede achten. Stümperhaftes Nachlackieren zeigt sich an leichten Farbresten, zum Beispiel an Fenstern oder Gummis. Mit einem Magneten kann man erkennen, ob ein Bereich gespachtelt und Nachlackiert wurde – der Magnet hält nur auf Blech, nicht auf der Spachtelmasse. Um nachzuvollziehen, ob die Lackstärke der ab Werk entspricht braucht man hingegen ein Profigerät.

Verdeckte Spuren:

Oberflächliche Schäden mögen behoben worden sein, deshalb sollte man noch einen Blickunter die Motorhaube und in den Kofferraum werden. Vorn achtet man zum Beispiel auf Stauchungen und Schweißstellen. Hinten könnten Beulen um die Reserverad-Mulde Indizien sein, hier sollte man auch auf Schweißnähte achten.

Autor

Foto

ACE/Meliha Sarper

Datum

17. Februar 2016
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