Alles über Genfer Autosalon
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Foto: BMW

Update zum Genfer Automobilsalon 2017: Alle Neuheiten auf dem Autosalon in Genf

Auf dem Genfer Salon stehen die Autopremieren der kommenden Monate. Wir zeigen Ihnen, welche Modelle die Hersteller präsentieren.

Mit dem Genfer Automobilsalon (9. bis 19. März) nimmt das Autojahr 2017 richtig Fahrt auf. Wie gewohnt stehen wieder vor allem schnelle, große und teure Autos im Zentrum der Messe am Lac Leman. Neben Porsche Panamera Sport Turismo, Ferrari 812 Superfast, Range Rover Velar und Renault Alpine zählen aber auch Alltagsautos wie der neue Opel Insignia oder der Ford Fiesta zu den Stars.

Alfa Romeo

Auch Alfa kann sich dem SUV-Trend nicht mehr verschließen. Ab dem Frühjahr treten die Italiener mit dem sportlich positionierten Stelvio gegen Jaguar F-Pace, BMW X3 und Audi Q5 an. Optisch und technische orientiert sich der erste Crossover der Fiat-Tochter an der Mittelklasselimousine Giulia. Für den Antrieb sehen die Italiener zunächst einen 2,0 Liter großen Vierzylinder-Turbobenziner mit 206 kW/280 PS Leistung vor. Alternativ ist ein 2,2-Liter-Diesel zu haben, der es auf 154 kW/210 PS bringt. Darüber hinaus wird es auch ein Top-Modell mit einem 375 kW/510 PS starken Sechszylinder-Turbobenziner geben. Alle Varianten haben Allradantrieb, ein sparsames Basismodell mit Heckantrieb dürfte später folgen. In Sachen Assistenzsysteme bietet Alfa unter anderem Fußgängererkennung, Rückfahrkamera, Ausparkwarner und Abstandshalter an. Helfer zum autonomen Fahren sind nicht vorgesehen. Die Preise für das Italo-SUV starten bei 47.500 Euro.

Audi

Die Ingolstädter wagen den Design-Reboot: Nachdem sich die Modelle zuletzt immer ähnlicher geworden sind, zeigte bereits Anfang des Jahres die Studie Q8 Concept einen Weg aus dem Exterieur-Einerlei. In Genf steht nun die zweite Auflage des Konzept-SUV, die sich dezidiert sportlich präsentiert. 2018 könnte die Serienversion des Q7-Coupés starten. Die Zeit bis dahin überbrückt die VW-Tochter unter anderem mit dem frisch gelifteten RS3 Sportback, der nun mit einem auf 294 kW/400 PS erstarkten Fünfzylinder-Turbo vorfährt. Auch das Fahrwerk wurde gestrafft, die äußerlichen Veränderungen bleiben unauffällig. Die Preise starten bei 54.600 Euro. Flankiert wird der Kompakt-Bolide vom noch einmal 50 PS stärkeren RS5 Coupé für rund 80.000 Euro.

Bentley

Bentleys Individualisierungssparte Mulliner hebt das große SUV Bentayga auf ein neues Luxusniveau. Zu den besonderen Merkmalen der limitierten Top-Edition zählt neben Zweifarblackierung und 22-Zoll-Rädern eine üppig aufgewertete Fahrgastzelle mit goldener Breitling-Uhr, Unmengen feinsten Leders und ein Kühlfach mit kostbaren Sektgläsern. Unverändert bleibt der 447 kW/608 PS starke W12-Benziner, Preise nennt die britische VW-Tochter nicht.

BMW

Nach der Limousine zeigt BMW nun auch die Kombi-Variante der neuen 5er-Reihe. Der Touring ist mit 4,94 Metern Länge etwas größer als der Vorgänger, auch Breite, Radstand und Höhe haben leicht zugelegt. Das maximale Gepäckraumvolumen wächst um 30 auf 1.700 Liter; und auch bei voller Bestuhlung ist nun etwas mehr Platz für Ladung (570 statt 560 Liter). Für den Antrieb stehen zunächst je zwei Benziner und Diesel zur Wahl. Einstiegstriebwerk ist ein Vierzylinder-Ottomotor mit 185 kW/252 PS (530i), darüber rangiert ein 250 kW/340 PS starker Sechszylinder (540i), der an Allradantrieb gekoppelt ist. Auch bei den Dieseln gibt es einen Vierzylinder, den 140 kW/190 PS starken 520d, sowie einen Sechsender mit 195 kW/265 PS (530d), der mit Heck- oder Allradantrieb zu haben ist. Technisch rückt der Touring wie schon die Limousine näher an den großen Bruder der 7er-Reihe. Unter anderem gibt es einen Spurführungsassistenten, der bis 210 km/h arbeitet und den BMW in Kombination mit dem Abstandstempomaten zumindest auf der Autobahn zu einem quasi-autonomen Fahrzeug macht. Dazu kommen ein Ausweichassistent, der bis 160 km/h beim Spurwechsel hilft und ein Seitenkollisionswarner mit aktivem Lenkimpuls. Außerdem lässt sich der Fünfer mit dem Schlüssel in der Hand beim Einparken fernsteuern, er warnt an der Autobahnauffahrt vor möglichen Geisterfahrten und ermöglicht das Buchen und Bezahlen von Parkplätzen vom Cockpit aus.

Citroen

Mit der Studie C-Aircross Concept gibt Citroen einen sehr konkreten Ausblick auf sein erstes Mini-SUV. Die Serienversion der expressiv gestalteten Studie kommt bereits Ende des Jahres auf den Markt und ersetzt dann den Mini-Van Citroen C3 Picasso. Mit 4,15 Metern Länge sortiert sich der C-Aircross im Umfeld von Nissan Juke, Renault Captur und dem Konzernbruder Peugeot 2008 ein, die auch zu seinen Hauptkonkurrenten zählen dürften. Entsprechend ist ein Einstiegspreis im Bereich von 20.000 Euro zu erwarten.

Dacia

Die rumänische Renault-Tochter stellt dem 8.000-Euro-Kombi Logan MCV eine schicke Lifestyle-Version zur Seite. In der neuen Stepway-Ausführung trägt der kantige Kombi ein modisches Geländewagen-Kleid und wartet mit fülliger Ausstattung auf. Vom eher schmucklosen Standardmodell setzt sich der Stepway unter anderem durch eine zweifarbige Frontschürze, schwarze Seitenschweller und Radhausverbreiterungen sowie einen angedeuteten Unterfahrschutz am Heck ab. Die um fünf Zentimeter höher gelegte Karosserie sorgt für besseres Vorankommen auf schlechten Wegen, Allradantrieb gibt es jedoch nicht. Preise für den mindestens 66 kW/90 PS starken Crossover-Kombi gibt es noch nicht.

DS

Die Edelmarke des französischen PSA-Konzerns will in Genf den Schritt zum vollwertigen Premium-Hersteller machen. Mit dem DS7 Crossback bringt die hübsche Schwester von Citroen und Peugeot ihr erstes wirklich eigenständiges Modell auf den Markt. Statt wie bisher einfach ein existierendes Konzernmodell umfangreich aufzuhübschen, ist das nun vorgestellte Mittelklasse-SUV von Grund auf neu. Mit 4,57 Metern Länge tritt der Crossover etwa gegen den etwas größeren Mercedes GLC an, abheben will er sich mit französischem Flair im klassenüblich hochwertigen Innenraum und charmanten Anspielungen an den avantgardistischen Ur-DS der 50er-Jahre. So lassen sich etwa die Scheinwerfer beim Start effektvoll um 180 Grad drehen. Auch die Technik-Lücke zur deutschen Konkurrenz wird gefüllt: Um das Fehlen von Sechszylinder und Allradantriebe auszugleichen, setzt DS auf die Hilfe von Elektromotoren, die den Verbrennern die nötige Zusatz-Power verpassen und zudem die von ihnen nicht angetriebene Achse in Bewegung setzen können. Die Preise dürften bei rund 30.000 Euro starten.

Ferrari

Im Jahr seines 70sten Firmenjubiläums zeigt Ferrari eine neue F12-Generation namens 812 Superfast. Das neue Topmodell der Marke ist der bislang stärkste rein mit Verbrennungsmotor angetriebene Serien-Ferrari überhaupt. Der 6,5-Liter-V12 stemmt 588 kW/800 PS und 718 Newtonmeter Drehmoment an die Hinterräder. Damit soll der 1,5-Tonner in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten und über 340 km/h schnell werden. Der Verbrauch ist mit 15 Litern entsprechend hoch. Obwohl unverkennbar ein Ableger des F12, wurde das Design des 812 in vielen Details modifiziert. So gibt es LED-Scheinwerfer und vier statt bisher zwei runde Rückleuchten. Auch das Aerodynamikdesign wurde in umfassend verändert und soll mehr Abtrieb als bisher garantieren. Angaben zum Marktstart und zum Preis hat Ferrari noch nicht gemacht.

Fiat

Pick-ups wollen nicht nur beinharte Allrad-Nutzfahrzeuge, sondern zunehmend auch Lifestyle-Offroader für den Freizeiteinsatz sein. Fiat präsentiert daher eine spezielle Pkw-Variante seines Pritschenwagens Fullback. Erkennbar am Namenszusatz „Cross“, wartet sie unter anderem mit veredeltem Außendesign, verbesserter Ausstattung inklusive Xenonlicht und aufgemöbeltem Innenraum (beheizbare Ledersitze) auf. Angeboten wird der Cross nur mit fünfsitziger Doppelkabine, die kleinere Extended-Cab mit Notsitzen in Reihe zwei bleibt den Nutzfahrzeugmodellen vorbehalten. Einzige Motorvariante ist der 133 kW/181 PS starke 2,2-Liter-Diesel mit zuschaltbarem Allradantrieb. Preise sind noch nicht bekannt.

Ford

Der Kleinwagen-Bestseller der Kölner wird erwachsen: In der achten Generation positioniert sich der Fiesta eine halbe Klasse höher, wird bei nahezu unveränderten Abmessungen außen und vor allem innen edler. Im Vergleich mit dem sehr verspielten Cockpit im Vorgänger wirkt die neue Version angenehm klar, aufgeräumt und modern. Erweitert wird das Angebot an Modellvarianten: Neben einer besonders luxuriösen Vignale-Ausgabe gibt es erstmals auch eine Crossover-Linie namens „Active“. Kern des Motorenangebots bleibt Fords Dreizylinder-Benziner. Den 1,0 Liter großen Turbomotor gibt es wieder mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS und 103 kW/140 PS. Selbst im Sportmodell Fiesta ST kommt der Drei-Ender zum Einsatz, in einer Variante mit 1,5 Litern Hubraum und 147 kW/200 PS. Als weitere Besonderheit wartet das kleine Kraftpaket mit der ersten Zylinderabschaltung bei einem Dreizylindermotor auf.

Honda

Diesmal geht es schnell. Hatte Honda der letzten Civic-Generation erst gegen Ende ihrer Bauzeit ein brachiales „Type R“-Modell zur Seite gestellt, kommt die Sportversion diesmal schon kurz nach Start. Den Antrieb übernimmt erneut ein Turbomotor. Der zwei Liter große Vierzylinder dürfte auf rund 320 PS kommen.

Hyundai

Ohne Kombi geht es in Europa nicht: Hyundai stellt daher schon wenige Wochen nach dem Marktstart der neuen i30-Generation die Ausführung mit extra großen Gepäckabteil vor. Die zweite Karosserieversion des Kompaktmodells streckt sich auf auf 4,59 Meter Länge und gefällt mit einer sachlichen Linienführung, dezentem Chromschmuck und einer nach hinten leicht abfallenden Dachlinie. Trotzdem ist hinten viel Platz - bis zu 1.650 Liter stehen zur Verfügung. Bei der Antriebspalette bietet der Kombi das gleiche Portfolio wie die Limousine. Die drei Benziner leisten 74 kW/100 PS bis 103 kW/140 PS, die drei Diesel decken ein Leistungsspektrum von 70 kW/95 PS bis 100 kW/136 PS ab. Zum Teil sind die Motoren mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe kombinierbar. Preise sind noch nicht bekannt.

Italdesign

Das mittlerweile zum VW-Konzern gehörende Designstudio wird zum Fahrzeugbauer. Unter dem Namen „Automobili Speciali“ soll künftig jedes Jahr ein neues Pkw-Modell in Kleinstserie entstehen. Den Start macht ein Supersportler auf Basis des Lamborghini Huracan, der allerdings kaum mehr erkennbar ist, da die Außenhaut in dramatischer Weise umgestaltet wurde. Dank diverser Luftöffnungen, Lüftungsschlitzen, Wings, Flaps, Blades und anderem Aero-Hilfsmitteln ist der Auftritt deutlich martialischer als der des Plattformspenders. Lediglich fünf Exemplare des wohl mehr als 600 PS starken Boliden sollen gebaut werden.

Jaguar

Auch eine Sportwagenmarke wie Jaguar sieht ihre Zukunft in einer Elektrifizierung des Antriebs. Die E-Ambitionen der Briten hat die im November 2016 auf der Los Angeles Autoshow gezeigte Studie I-Pace untermauert, in Genf wird das seriennahe Konzeptauto in neuer Lackierung als Europapremiere gezeigt. 2018 soll das rund 400 PS starke E-SUV mit rund 500 Kilometern Reichweite auf den Markt kommen.

Jeep

Mit dem Compass tritt Jeep künftig wieder im kompakten SUV-Segment an, nimmt aber auch größere Mini-Crossover wie Opel Mokka und Co. ins Visier. Der 4,40 Meter lange Allrader teilt sich die Technik mit dem kleineren Jeep Renegade und steckt wie dieser die meisten Segments-Konkurrenten bei Offroad-Ausflügen in die Tasche. Aber auch für den Alltag auf Stadt und Autobahn ist er dank modernem Infotainment und wohnlichem Innenraum gerüstet. Details zum Antrieb nennt die Fiat-Tochter auf der Messe, möglicherweise auch den Preis, der bei rund 25.000 Euro starten dürfte.

Kia

Auch aus kleiner Grundfläche lässt sich viel Platz generieren, findet Kia und hat dem Picanto bei der Neuauflage den Radstand gestreckt. So bietet Kleinstwagen bei unverändert 3,60 Metern Länge innen deutlich mehr Platz als zuletzt. Auch der Kofferraum wächst auf maximal rund 1.000 Liter. Den bereits aus dem Vorgänger vertrauten Sauger-Aggregaten, einem Dreizylinder mit 49 kW/67 PS und einem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW/84 PS, stellen die Koreaner ab Herbst einen Turbo-Dreizylinder mit 74 kW/100 PS zur Seite. Die Preise für die neue Picanto-Generation starten weiterhin bei knapp 10.000 Euro.

Land Rover

Die britische Geländewagenmarke baut die Range-Rover-Familie aus. Das neue Mittelklasse-SUV Velar soll die Lücke zwischen dem kompakten Evoque und dem einen halben Meter längeren Range Rover Sport füllen, fällt zudem deutlich flacher und optisch dynamischer aus als seine Verwandten. Prunkstück ist jedoch der Innenraum mit einem neuen Bediensystem. Herzstück ist ein berührungsempfindliches Display, das unterhalb des Infotainment-Bildschirms ausfährt und nahezu alle klassischen Tasten überflüssig macht. Das Motorenangebot reicht bis zu einem 278 kW/380 PS starken V6-Benziner, Premiere bei den Briten feiert ein Vierzylinderturbo mit 220 kW/300 PS. Die Markteinführung des vierten Modells in der Lifestyle-orientierten Familienlinie der Engländer erfolgt Ende Juli zu Preisen ab rund 57.000 Euro. Zu den Wettbewerbern zählen Modelle wie Audi Q5, BMW X4 und Maserati Levante.

Lexus

Das neue Markenflaggschiff LS feierte bereits Anfang des Jahres in Detroit Premiere, für Genf hat sich die Toyota-Tochter die Hybridversion 500h aufgehoben. Der bereits dem Coupé LC bekannte Antriebsstrang aus 3,5-Liter-V6-Benziner und E-Motor leistet 264 kW/359 PS und beschleunigt die Oberklasselimousine in 4,7 Sekunden auf Tempo 100. Verbrauchswerte und Preise hat Lexus noch nicht verraten.

Mazda

Nicht völlig neu, aber in großen Teilen doch deutlich verbessert präsentiert sich die zweite Generation des Mazda CX-5. Das Kompakt-SUV bleibt sich äußerlich weitgehend treu und hält auch an Plattform sowie Motorenangebot fest. Verbessert wurden vor allem Details. So wirkt der Innenraum nun deutlich wertiger, für einen sportlicheren Auftritt soll die vorne und hinten um einen Zentimeter verbreitere Spur sorgen, zudem wurde der Fahrzeugschwerpunkt leicht abgesenkt. Zu den wichtigsten technischen Veränderungen gehört das schon aus dem Mazda6 bekannte G-Vectoring-Control. Das System nimmt bei schneller Kurvenfahrt das Drehmoment ganz kurz zurück, was mehr Last auf die Vorderräder bringt und den Wagen besser in der Spur hält. Die Preise werden sich vermutlich wenig ändern und bei rund 25.000 Euro starten.

Mercedes

Passend zum Frühjahrsbeginn debütiert bei Mercedes das Cabrio der E-Klasse. Wie schon das bereits vorgestellte Coupé basiert der Viersitzer erstmals komplett auf der namensgebenden Business-Limousine, verzichtet diesmal auf C-Klasse-Komponenten. Das Cabrio wird dadurch fast zum vollwertigen Viersitzer: Dank des um elf Zentimeter verlängerten Radstands steht den Fahrgästen künftig deutlich mehr Platz als bisher zur Verfügung. Allein der Abstand zwischen Vorder- und Rücksitzen ist im Vergleich zum Vorgänger um fünf Zentimeter gewachsen. Zudem bietet das Cabriolet im Fond Leselampen und sogar Sitzheizungen. Vermutlich wird das E-Klasse Cabriolet mit dem gleichen Motorenangebot wie das E-Klasse Coupé starten, Basistriebwerk ist dort ein 135 kW/184 PS starker Benziner. Wie weit das Leistungspotenzial in der Business-Baureihe mittlerweile reicht, zeigt die zweite Genf-Premiere, das Mercedes-AMG E 63 T-Modell. In dem Allradkombi arbeitet der aus dem AMG GT bekannte 4,0-Liter-V8-Biturbo, der in zwei Ausführungen mit 420 kW/571 PS und 450 kW/612 PS angeboten wird. Die Sprintzeit des Zweitonners gibt Mercedes mit 3,6 respektive 3,5 Sekunden für den S an. Bei der Höchstgeschwindigkeit bleibt es bei den obligatorischen 250 km/h. Dieses Limit lässt sich ab Werk aber auf 290 km/h anheben. Exklusivstes Modell auf dem Messestand ist der Mercedes-Maybach G 650 Landaulet. Das 5,35 Meter lange Halbcabrio mit Allradantrieb und Portalachsen kostet mehr als eine halbe Million Euro und wird wohl nur in wenigen Exemplaren gebaut. Darüber hinaus könnte Mercedes in Form einer Studie zeigen, wie eine viertürige Variante des Sportwagens GT aussehen würde.

Mitsubishi

Mit dem Eclipse Cross schließt Mitsubishi im Herbst die Lücke zwischen dem kleinen Kompakt-SUV ASX und dem Mittelklasse-Crossover Outlander. Der Tiguan-Herausforderer setzt auf sportliches Design mit leichten Coupé-Anleihen und mächtigen Luftöffnungen in der chromverzierten Front. Als Antrieb gibt es zunächst zwei konventionelle Verbrenner, darunter einen 1,5-Liter-Turbobenziner. Allradtechnik ist zumindest optional zu haben.

Nissan

Die Japaner zeigen ihren gründlich aufgefrischten Bestseller Qashqai. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt ein Autobahn-Assistent, der automatisiertes Fahren ermöglicht. Weitere Details sollen erst zum Messestart bekannt gegeben werden.

Opel

Der Opel Insignia ist zu bedauern. Eigentlich hätte er in Genf im Rampenlicht stehen sollen, nun sind es wohl eher die Diskussionen rund um die Übernahme der Marke durch PSA. Die Franzosen zumindest dürften sich freuen, hat Opel sein Flaggschiff gegenüber der Vorgängergeneration doch kräftig aufgemöbelt. Limousine und Kombi strecken sich nun an die Fünf-Meter-Marke und setzen die Länge auch in ein großzügiges Platzangebot um. Auch bei der Innenraumgestaltung orientiert sich das Mittelklassemodell stark an höheren Marktsegmenten. Antriebsseitig verspricht Opel effizientere Motoren und einige kleinere Innovationen. Wie bisher wird es den Insignia ausschließlich mit turbogeladenen Benzin- und Dieselmotoren geben, die nun ein Leistungsspektrum von 81 kW/110 bis 184 kW/250 PS abdecken. Neu ist eine Achtstufen-Automatik, die vorerst ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb angeboten werden soll. Zu den weiteren Neuerungen zählen ein Abstandstempomat mit Kollisionsverhinderer, ein aktiver Spurhalte-Assistent mit Gegenlenk-Funktion sowie Matrixlicht mit 32 LED-Segmenten. Die Preise starten bei 26.000 Euro. Darüber hinaus feiert am Genfersee das Mini-SUV Crossland X seine Publikumspremiere. Auf den Markt kommt das erste Pkw-Modell aus der Kooperation mit PSA Mitte des Jahres zu Preisen ab rund 16.000 Euro.

Pagani Huayra Roadster

Vor sechs Jahren sorgte Sportwagen-Extremist Pagani in Genf mit der Präsentation des Flügeltürers Huayra für Aufsehen. Nun kommt die Roadster-Version an den Lac Léman. Die bietet für knapp 2,7 Millionen Euro ein Höchstmaß an Exklusivität, atemberaubende Performance und zwei abnehmbare Dächer. Denen fielen allerdings die Flügeltüren zum Opfer. Den Antrieb des nur knapp 1.300 Kilogramm schweren Cabrios sorgt ein V12-Biturbo-Triebwerk von Mercedes-AMG, das 562 kW/764 PS und 1.000 Newtonmeter über eine Siebengang-Automatik und ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial auf die Hinterachse loslässt.

Peugeot

Nach den Premieren der SUV-Modelle 3008 und 5008 auf der Autoshow Paris im Herbst vergangenen Jahres lässt es Peugeot in Genf eher ruhig angehen. Die Franzosen zeigen einige neue Varianten ihrer Crossover und haben zudem einige Sondermodelle im Programm. Dazu gibt es die Studie Instinct, einen autonom fahrenden Kombi mit speziellen Fahrprogrammen für Selbstfahrer.

Porsche

Kombis gab es aus Zuffenhausen noch nie. Mit dem Porsche Panamera Sport Turismo ändert sich das nun. Die laderaumoptimierte Version der Oberklasselimousine ist natürlich kein simpler Lademeister, sondern ein formschöner Shooting Brake mit potenten Motoren. Mit einem zwischen 520 und 1.390 Liter großen Ladeabteil ist der Porsche enger als die meisten Mittelklasse-Kombis, aber geräumiger als jeder andere Oberklassewagen. Das Motorenprogramm umfasst zum Start drei Benziner, einen Diesel und einen Plug-in-Hybriden, allesamt an Allradantrieb gekoppelt und bis zu 404 kW/550 PS stark. Die Preislistet startet bei 97.560 Euro für das Basismodell mit 243 kW/330 PS. Zunächst nicht für den Kombi zu haben ist der neue Plug-in-Hybridantrieb der Limousine Panamera Turbo S E-Hybrid. Mit ihren 500 kW/680 PS toppt sie auch die Versionen mit Verbrennungsmotor deutlich. Der relativ theoretische Normverbrauchswert liegt bei 2,9 Litern auf 100 Kilometer. Die Preisliste startet bei 185.736 Euro, die Langversion gibt es ab 199.183 Euro.

Renault

Anfang 2016 hatte Renault nach einer ganzen Reihe von Showcars die erste seriennahe Studie des neuen Alpine präsentiert. Der fertige Sportwagen steht nun in Genf und soll der Startschuss für eine ganze Modellfamilie unter der wiederbelebten Traditionsmarke sein. Der Mittelmotorsportler in der Größe eines Audi TT wird von einem Vierzylinderturbo mit rund 250 PS angetrieben und soll dank geringen Gewichts Tempo 100 aus dem Stand nach rund 4,5 Sekunden erreichen. Zur Markteinführung gibt es eine „Première Edition“ zum Preis von knapp 60.000 Euro. Gleich mehrere Nummern größer fällt der Alaskan aus, ein mittelgroßer Pick-up auf Basis des Navara von Allianzpartner Nissan. Anders als die auf gleicher Plattform angekündigte Mercedes X-Klasse wird das Grundmodell optisch und beim Komfort nur wenig modifiziert, Hauptmarkt ist Südamerika. Komplettiert wird das Messeprogramm der Franzosen durch die bereits 2016 auf der Messe in Peking gezeigte zweite Generation des Mittelklasse-SUV Koleos, das nun auf dem Nissan X-Trail basiert. Das Mini-SUV Captur erhält zudem zur Mitte seines Lebenszyklus‘ ein Lifting.

Seat

Obwohl der Kleinwagen Ibiza erst vor knapp anderthalb Jahren ein Lifting erhalten hat, kündigt sich in Genf bereits die neue Generation an. Neben einem stark veränderten Außendesign, das große Ähnlichkeiten mit dem großen Bruder Leon aufweist, bietet Generation vier dank neuer Plattform deutlich veränderte Proportionen. Vor allem in der Breite hat der Spanier zugelegt. Auch ausstattungstechnisch will der Ibiza künftig mit Optionen aufwarten, die man sonst von größeren Fahrzeugen kennt – etwa Voll-LED-Scheinwerfern oder Abstandstempomat. Bei den Benzinern bietet Seat zum Marktstart im Juni zunächst nur Dreizylindermotoren mit 1,0 Liter Hubraum an. Neben dem Basisbenziner 1.0 MPI mit wahlweise 48 kW/65 PS oder 55 kW/75 PS ist noch der aufgeladene 1.0 TSI mit 70 KW/95 PS und 85 KW/115 PS beziehungsweise einer 66 kW/90 PS starken Erdgas-Version zu haben. Außerdem gibt es den überarbeiteten Kompakt-Sportler Leon Cupra zu sehen, der nun serienmäßig auf 221 kW/300 PS kommt.

Skoda

Für Skoda steht der Genfer Salon im Zeichen von Ausbau und Erneuerung. So erhält die frisch geliftete Octavia-Baureihe im RS 245 ein neues Topmodell mit 180 kW/245 PS, die Kodiaq-Familie wächst um einen kernige „Scout“-Version und ein sportlich gestaltetes „Sportline“-Modell. Darüber hinaus zeigen die Tschechen den leicht gelifteten Golf-Konkurrenten Rapid, der neben einer aufpolierten Front ein Infotainment- und Technik-Update erhält.

Smart

Die Modellpalette ist erst einmal komplett, in Genf bleibt Smart daher nur die Präsentation von Sonderauflagen seiner Kleinstwagen. Interessantestes Exemplar ist der offenen Fortwo Brabus Edition #2 mit rotem Leder, 16-Zoll-Alus und zahlreichen Optik-Upgrades.

Subaru

Das Kompakt-SUV XV sollte für Subaru schon in der ersten Generation neue Kundenkreise jenseits der eingeschworenen Markenfans ansprechen. Die Neuauflage tut das mit schnittiger Karosserie noch einmal konsequenter. Boxermotoren und Allradantrieb sind selbstverständlich, auf den Markt kommen dürfte das Kompakt-SUV in der zweiten Jahreshälfte.

Suzuki

Nachdem der Suzuki Swift in den letzten beiden Generationen zumindest äußerlich kaum voneinander zu unterscheiden war, tritt die neueste Auflage des Kleinwagens wieder optisch eigenständiger auf. Vor allem die rundlicher gezeichnete Front unterscheidet ihn von seinen Vorgängern. Der Charakter des Fünftürers dürfte sich weniger stark ändern: Er bleibt klein, leicht und agil.

Ssangyong

Bei Ssangyong hat es mittlerweile Tradition, neue Serienmodelle mehrstufig mit Konzeptfahrzeugen anzukündigen. So gaben die Koreaner im September 2015 auf der Frankfurter IAA mit der Studie XAV einen ersten Ausblick auf eine Neuauflage des Mittelklasse-SUV Korando. In Genf folgt mit dem Konzeptfahrzeug XAVL der zweite Vorbote – allerdings deutlich länger und mit sieben Sitzen. Das Serienmodell dürfte dann auf der IAA im Herbst Premiere feiern.

Toyota

Statt eine neue Generation aufzulegen, spendiert Toyota im Frühjahr 2017 dem Kleinwagen Yaris nach der umfangreichen Modellüberarbeitung im Jahr 2014 ein zweites Facelift. Dieses beschert dem Japaner im Sommer neben einer aufgefrischten Optik gleich noch einen neuen Benziner und eine Sportversion mit 154 KW/210 PS. Preise sind noch nicht bekannt. Deutlich spektakulärer als das überarbeitete Stadtauto tritt die Studie i-TRIL Concept auf. Der autonom fahrende 1+2-Sitzer ist eine Mischung aus Kleinstwagen und Motorrad und soll einen Ausblick auf die Mobilität der Zukunft geben.  

Volvo

Die Schweden treiben die Erneuerung ihrer Modellpalette konsequent voran. Nachdem in den beiden vergangenen Jahren die 90er-Baureihe frisch aufgelegt wurde, fängt in Genf die Renovierung der kleineren 60er-Modelle an. Den Start macht das Mittelklasse-SUV XC60, das im neuen, eleganten Designstil der Marke gehalten ist. Für den Antrieb gibt es ausschließlich Vierzylindermotoren, sowohl als Diesel als auch als Benziner. Auch ein Hybridmodell wird wohl kommen.

VW

Zwischen Phaeton und Passat platziert VW mit dem Arteon Mitte des Jahres ein neues Limousinen-Flaggschiff. Der coupéhaft geschnittene Viertürer ist so etwas wie der Nachfolger des Passat-Ablegers CC, tritt aber deutlich eigenständiger auf. Ein wichtiges neues Element ist eine große und weit nach oben öffnende Heckklappe, die einen guten Zugang zum großen Gepäckraum ermöglicht. Um sich optisch klarer vom Passat abzuheben, kommt der Arteon mit einem aristokratisch gestalteten Gesicht vorgefahren, bei dem die verchromten Kühlergrillrippen von LED-Elementen in den dreidimensional gestalteten Scheinwerfern fortgeführt werden. Zu den Konkurrenten zählen Modelle wie der Audi A5 Sportback und das BMW 4er Gran Coupé. Zweite wichtige Neuheit der Wolfsburger ist der bereits Anfang des Jahres in der US-Version präsentierte Tiguan Allspace, die siebensitzige Langversion des Kompakt-SUVs. Mit 4,70 Metern ist sie knapp 22 Zentimeter länger als das Standardmodell und bietet neben mehr Kniefreiheit in Reihe zwei bis zu 1.920 Liter Gepäckraum. Darüber hinaus soll eine weitere E-Auto-Studie die Elektroauto-Pläne der Marke unterstreichen

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Datum

7. März 2017
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