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Grüne Flotte: Fuhrparkmanager setzen noch nicht auf Stromer

Die Expertenplattform Corporate Vehicle Observatory (CVO) des Fuhrparkdienstleisters Arval hat ihr Fuhrpark-Barometer 2013 veröffentlicht. Die Untersuchung zeigt, dass Flottenmanager den E-Mobilen noch Autos mit konventionellem Antrieb vorziehen.

Demnach bedeutet das Attribut "umweltfreundlich" in deutschen Fuhrparks noch lange nicht "elektrisch". Das Meinungsforschungsinstitut csa hat im Auftrag des CVO insgesamt mehr als 3.650 Flottenmanager in zwölf EU-Ländern befragt - davon 300 aus Deutschland.Über alle Unternehmensgrößen hinweg, so Arval, bemängeln die Flottenbetreiber vor allem drei Dinge in Bezug auf aktuelle Elektrofahrzeuge: eingeschränkte Reichweite, lange Ladedauer und die begrenzte Anzahl der Ladestationen. In der Gruppe mit mehr als 1.000 Mitarbeitern teilen diese Argumente 67, 48, bzw. 45 Prozent der Befragten.

Diese Haltung zeige, dass Unternehmen stark auf Praxisrelevanz udn Wirtschaftlichkeit achten. Dies bedeute aber wiederum nicht, dass Umweltthemen in Fuhrparks nicht vorkommen. Zwölf Prozent der befragten Flottenmanager in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern gaben laut Arval an, Firmenwagen vor allem unter dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit auszuwählen. 60 Prozent aller befragten Unternehmen wollen in den kommenden zwei Jahren Fahrzeuge mit geringem Kraftstoffverbrauch anschaffen. Bei den Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern planen immerhin 18 Prozent, in den nächsten zwei Jahren Elektrofahrzeuge einzusetzen. Weitere zehn Prozent halten dies demnach zumindest für wahrscheinlich.

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Fotolia/JiSIGN

Datum

22. Oktober 2013
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