Drivelog, Bosch, Screenshot Zoom

Internetportal Drivelog: Online-Service für Fahrer und Werkstätten

Am 4. September wurde in Berlin der Startschuss für die Online-Plattform „Drivelog“ gegeben. Betreiber ist das Bosch-Tochterunternehmen Mobility Media.

Auf einer Pressekonferenz in der Berliner Bosch-Repräsentanz erläuterten leitende Vertreter der Robert Bosch GmbH und der Mobility Media GmbH, was sich hinter der Geschäftsidee verbirgt. Die Kernsubstanz: Drivelog enthält umfassende Angebote und Möglichkeiten für Autofahrer und Werkstätten gleichermaßen. „Dabei sind mir die Fuhrparks ein besonderes Anliegen. Hier sind ganz spezielle Aufgaben bei der Betreuung und Verwaltung der Fahrzeuge zu erledigen. Dieser Bereich von Drivelog wird allerdings erst gegen Ende des Jahres voll ausgreift sein. Wir sind ja heute erst gestartet und noch in der Aufbauphase“, erklärt Florian Bankoley, der Geschäftsführer von Mobility Media. Drivelog ist die erste Online-Plattform, die für Autofahrer und Werkstätten Angebote bündelt, die für beide  attraktiv sind. Die Mobility Media GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Bosch und den Social Media-Experten der trommsdorff + drüner GmbH (t + d). Bosch hält 80 Prozent, t + d die restlichen 20 Prozent.

Drivelog ist eine Art digitales Serviceheft

Marc Drüner, geschäftsführender Gesellschafter von t + d, der an der Entstehung von Drivelog maßgeblich beteiligt war, erläutert ein wichtiges Ziel dieser Initiative so: „Viele Menschen führen Haushaltbücher über ihre Einnahmen und Ausgaben. Drivelog macht genau dies und wird somit zu einer Art digitalem Serviceheft, in dem kontinuierlich alle relevanten Daten rund um das Fahrzeug gesammelt und aufbereitet werden. Mehr noch, aus diese Daten werden Empfehlungen für das Nutzerverhalten abgeleitet.“ Private Fahrzeugbesitzer können die Plattform kostenlos nutzen. Alle wichtigen Daten rund um das Auto, von den Kosten für Kraftstoff, bis hin zu Wartung und Reparatur, lassen sich online bequem erfassen und auswerten. Zudem erinnert Drivelog an wichtige Werkstatttermine. „Das alles ist nicht zuletzt für Fuhrparks ganz wichtig. Drivelog enthält Werkzeuge wie den Kostenmonitor und das Serviceheft, die schon jetzt nicht nur für den privaten Autofahrer, sondern für die Flottenverwaltung hoch interessant sind. Wie schon gesagt, werden wir in den nächsten Monaten deren spezielle Nutzbarkeit für Fuhrparkleiter vervollkommnen. Wir sehen uns dabei als Dienstleister für Flotten bis zu etwa 100 Fahrzeugen“, präzisiert Florian Bankoley.

Leichterer Verwaltungs- und Betreuunsaufwand

Die Experten von Bosch, t + d sowie Mobility Media versprechen, dass die Arbeit der Fuhrparkleiter mit dem Service von Drivelog stark vereinfacht werden wird. Alle Daten rund um den Fuhrbetrieb und jedes einzelne Fahrzeug seien auf den ersten Blick erkennbar, verständlich und vergleichbar. Der Verwaltungs- und Betreuungsaufwand würde enorm erleichtert werden. Und was kostet das die Unternehmen? „Das steht noch nicht fest. Aber die Größenordnung wird wohl bei 30 bis 50 Euro im Monat für einen gesamten Fuhrpark liegen.“ Drivelog steht allen Werkstätten offen. Alle können und sollen von den Möglichkeiten profitieren. Mit wenigen Mausklicks kann das Unternehmensprofil ins Netz gestellt werden. Von Drivelog aus können die Stammkunden bequem betreut sowie gezielt und kostengünstig über besondere Aktionen informiert werden. Drivelog ist auch als Werkzeug zur Gewinnung von Neukunden konzipiert. Um so detaillierter und informativer sich die Werkstatt mit ihren Angeboten im Netz vorstellt, desto größer ist die Möglichkeit, dass Autofahrer, die über Drivelog nach einer speziellen Leistung suchen, den Betrieb als geeignete Werkstatt genannt bekommen. Außerdem kann die Werkstatt aktiv auf neue Kundengruppen zugehen, indem sie zielgruppenspezifische Angebote ins Netz stellt.

Drivelog bringt Werkstätten und Autofahrer zusammen

Die Philosphie ist so einfach wie schlüssig: Werkstätten und Autofahrer brauchen einander, Drivelog bringt beide zusammen. Drivelog soll schrittweise um neue Funktionen und Möglichkeiten erweitert werden. Robert Hanser, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Automotive Aftermarket der Bosch GmbH, erklärt die Vision von Bosch in diesem Geschäft so: „Bislang ist Bosch Automotive Aftermarket bekannt als Vertriebsorganisation für Ersatzteile, als Anbieter von Werkstattausrüstung, insbesondere für die Diagnose, aber auch als Systemzentrale der Werkstattkonzepte Bosch Service und AutoCrew. Das ist unser traditionelles Geschäft. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Daneben aber stellen wir uns den neuen Herausforderungen und nutzen vor allen Dingen die Chancen des digitalen Zeitalters. So wie zu ihrer Zeit die Dampfmaschine, später das Fließband und zuletzt der Computer das Wirtschaftsleben revolutioniert haben, so nachhaltig verändert heute das Internet betrieblich Prozesse, Dienstleistungen und das Verhältnis zwischen Unternehmen und ihren Kunden. Da wollen und werden wir dabei sein.“

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26. September 2012
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