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Jaguar XF Sportbrake

Jetzt kommt er doch wieder als Kombi

Speziell die deutschen Firmenwagenfahrer hatte Jaguar im Blick, als die Briten entschieden, den XF wieder als geräumigen Kombi aufzulegen.

Anfangs war es gar nicht so sicher, dass Jaguar auch von der zweiten Generation des XF wieder einen geräumigen Business-Kombi auflegen. Doch der Druck der Kunden, speziell aus Deutschland, könnte den Ausschlag gegeben haben. Immerhin betrug der Verkaufsanteil bei seinem Vorgänger hierzulande gute 50 Prozent. Die zweite Generation des XF Sportbrake soll an den Erfolg anknüpfen. Dazu hat sie durchaus das Zeug. Der Sportbrake sieht elegant und schnörkellos aus und wirkt mit seiner sportlich gezeichneten Gesamtlinie überaus sympathisch.

Mehr Platz als bei der XF Limousine

Aber es kommt ja vor allem auf die inneren Werte an. Mit einer Gesamtlänge von 4,96 Metern ist der Kombi nur um einen Millimeter länger als die Limousine. Doch bietet der XF Sportbrake seinen Gästen ein noch großzügigeres Raumangebot. Hinten gewährt der britische Nobelfrachter seinen Passagieren eine genauso üppige Kniefreiheit wie bisher. Durch das nahezu geradlinig verlaufende Dach gibt es jedoch zweieinhalb Zentimeter mehr Luft über den Köpfen im Kombi als beim regulären XF. Das ist bei der ersten Sitzprobe auch spürbar.

Wie bei der Limousine besteht die Karosserie beim XF Sportbrake aus Leichtbau-Aluminium, die Heckklappe ist dagegen aus Kunststoff gefertigt. Mit einem Gewicht von mindestens 1.660 Kilogramm ist der Kombi zwar im Vergleich um gut 100 Kilo schwerer, doch die ausgewogene Gewichtsverteilung von 50 zu 50 Prozent soll für ein ausgewogenes Fahrverhalten sorgen.

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Mit dem XF als Kombi und Limousine stellt Jaguar die sportliche Alternative zu Audi A6, BMW 5er Volvo S/V90 sowie Mercedes E-Klasse.
Ordentliches Gepäckabteil im britischen Kombi

Die breite Heckklappe öffnet ganz galant per angedeutetem Fußkick. Gleichzeitig zieht sie die Laderaumabdeckung für einen einfacheren Zugang etwas nach oben und gibt einen Stauraum von 565 Litern frei. Natürlich lässt das Volumen durch das Umklappen der dreigeteilten Rücksitzlehnen erweitern. Dann stehen maximal bis zu 1.700 Liter bereit und der Boden bleibt selbst nach dem Umlegen der Sitze durchgängig bündig. Dank seiner automatischen Niveauregulierung an der Hinterachse kann der Jaguar zudem Anhänger von bis zu zwei Tonnen hinter sich herziehen.

Panoramadach mit Gestensteuerung

Aber nicht nur die Kofferraumklappe reagiert auf Gestensteuerung, die elektrische Sonnenblende am 1,6 Quadratmeter großen Panoramadach öffnet und schließt mittels einer Handbewegung. Das riesengroße Glasdach erstreckt sich von der Windschutzscheibe bis fast ans Heck. Zwar lässt es sich nicht öffnen, doch die Glasfläche bringt Licht und Wärme in den Innenraum. Das Cockpit entspricht mit seinem zehn Zoll großen Multimedia-Touchscreen und den Instrumenten dem der XF Limousine. Gleiches gilt für das umfassende Angebot an Fahrerassistenzsystemen.

Exklusive Komfort-Features für den XF Sportbrake

Im Vergleich zur XF Limousine wurde die Ausstattung beim XF Sportbrake um zwei erlesene Details erweitert. Die Klimaautomatik verfügt zusätzlich über eine Ionisierung. Hierbei werden kleine Wasserpartikel über die Lüftungsdüsen abgegeben, die den Innenraum gleichbleibend feucht halten und für ein angenehmes Wohlbefinden sorgen sollen. Darüber hinaus bekommt jeder Sportbrake-Kunde zum herkömmlichen Fahrzeugschlüssel noch einen sogenannten Activity Key mitgeliefert. Der sieht aus wie ein breites Armband, ist wasserdicht und kann auch an den Strand Schwimmen oder Tauchen mitgenommen werden, während der normale Schlüssel im Fahrzeug bleibt. Kommt der Fahrer wieder zurück ans Auto, öffnet er den XF Sportbrake einfach mit dem Band. Die zusätzliche Schlüsselfunktion soll sicher gegen Missbrauch sein, da der Zugangscode jedes Mal wieder neu generiert wird.

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Stilsicheres Duo: Jaguar XF als Limousine und Kombi
Ein Benziner und vier Diesel, auch mit Allradantrieb

Das Angebot an Motoren ist etwas schmaler als bei der Limousine. Kunden wählen aus einem Zweiliter-Turbobenziner mit 250 PS sowie vier Turbodieseln mit 163, 180 oder 240 PS Leistung. Auch einen 300 PS starken Dreiliter-V6-Biturbo kann Jaguar bieten. Alle Diesel sind serienmäßig mit einer Achtstufenautomatik ausgerüstet. Bis auf den Einstiegsmotor ist der XF Sportbrake auch mit Allrad (erhältlich. Los geht’s beim kleinsten Diesel mit Heckantrieb bei 36.941 Euro netto. Der 30d wird knapp 52.000 Euro kosten.

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Datum

22. Juni 2017
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