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Konsequenzen von Drogenkonsum: Führerschein weg auch ohne Autofahrt

Der Führerscheinentzug dient auch als Drohkulisse: Wer Drogen nimmt, ist ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen – selbst bei einmaligem Konsum.

Sich unter Drogen ans Steuer zu setzen, zieht hohe Geldstrafen, Fahrverbot, Punkte in Flensburg und eine Eignungsuntersuchung (MPU) nach sich. Aber auch wer Drogen konsumiert und nicht Auto fährt, riskiert seinen Führerschein: Wer etwa in der Disco mit verbotenen Aufputschmitteln erwischt wird, muss damit rechnen, dass ihm der Führerschein unabhängig von einer Autofahrt entzogen wird, warnt der ADAC.

Demnach wird die Fahrerlaubnis erst dann wieder erteilt, wenn der Betreffende die MPU bestanden und nachweislich ein Jahr keine Drogen genommen hat. Auch bei Jugendlichen, die noch keinen Führerschein haben, hat der Konsum erhebliche Konsequenzen: Denn in einem solchen Fall muss der Jugendliche durch eine kurzfristig anberaumte Urin- und Haaranalyse nachweisen, dass er seit mindestens einem Jahr drogenfrei lebt, sonst wird er nicht zur Fahrprüfung zugelassen.

Zu den illegalen Substanzen zählen nach Angaben des Autoclubs unter anderem Partydrogen wie Amphetamine oder Ecstasy. Nur bei Cannabis unterscheidet der Gesetzgeber außerhalb der Verkehrsteilnahme nach den Konsumgewohnheiten.

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DVR

Datum

4. März 2015
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