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Ladeinfrastruktur: Laden leicht gemacht

Das Rundum-sorglos-Paket von ee-Mobility für Lademöglichkeiten in der Firma und beim Fahrer zu Hause. Was dahintersteckt und wie es funktioniert. 

Das Ziel ist klar definiert: Im Firmenfuhrpark soll es künftig umweltfreundlicher zugehen. Am besten durch Elektromobilität. Doch spätestens hier fangen die Probleme für den Fuhrparkleiter an. Welche Fahrzeuge kommen infrage, welche Leasinggesellschaft hat entsprechende Modelle im Portfolio und was braucht man für eine vernünftige Ladeinfrastruktur?

Diese Fragen hat sich auch Klaus Baumgärtner, Geschäftsführer vom Beratungsunternehmen Bridging IT, gestellt. Derzeit umfasst seine Firmenflotte 18 Tesla Model S, von denen einige bis zu 30.000 Kilometer pro Jahr herunterspulen. Dazu gehört auch der Dienstwagen von Marketingleiter Andreas Frary: "Es ist für mich wichtig, meinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Gerade wir im nichtproduzierenden Gewerbe haben nur begrenzte Möglichkeiten, unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren." Doch das war teilweise ziemlich kompliziert. "Wir starteten im Dezember 2014 mit Starkstromanschluss und separatem Stromzähler, abgerechnet wurde per Handyfotos und Reisekostenformular", erinnert sich Frary.

100 Prozent Ökostrom sind garantiert

Hier setzt ee-Mobility an. Der Dienstleister stellt nicht nur am Unternehmensstandort, sondern auch bei den Mitarbeitern zu Hause die passende Ladeinfrastruktur bereit. "Immerhin finden 80 Prozent der Ladevorgänge zu Hause statt", so Katharina Lohrer, Projektleiterin bei ee-Mobility. Die Wallbox wird beim Mitarbeiter vor Ort installiert, außerdem erhält er eine Unterweisung. "Wenn dennoch Probleme auftauchen, bieten wir eine 24-Stunden-Hotline", sagt Lohrer. Gleichzeitig garantiert ee-Mobility, dass die Autos, unabhängig vom Hausstromtarif, zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt werden.

Unterwegs laden die Fahrer an einer der bundesweit 2.500 und europaweit 7.000 öffentlichen Ladesäulen des Intercharge-Netzwerks, bezahlt wird per App, die ee-Mobility den Dienstwagenfahrern zur Verfügung stellt. Die Kosten des Unterwegs-Ladens, E-Roaming genannt, sind im ee-Mobility-Preis bereits enthalten. Die Authentifizierung erfolgt per QR-Code. Außerdem zeigt die App an, wo die nächste Ladestation ist, und gibt dem Fahrer eine Verbrauchsübersicht.

Eine Rechnung für alle Fahrer

Der Fuhrparkleiter erhält eine einzige monatliche Rechnung über alle Nutzer und Ladevorgänge. "Damit ermöglichen wir unseren Fahrern, nicht nur zu Hause und am Arbeitsplatz Strom über den gleichen Anbieter zu beziehen, sondern können gleichzeitig unseren Abrechnungsprozess vereinfachen", erklärt Baumgärtner. Mit einem angenehmen Nebeneffekt: Die Rechnung ist vorsteuerabzugsfähig.

Dazu gibt es unterschiedliche Tarife. "Je nachdem wie viel der Mitarbeiter pro Jahr an Kilometern mit seinem Dienstwagen zurücklegt", sagt Lohrer. Der M- Tarif umfasst bis zu 2.000 km/Monat, das entspricht 300 kWh und kostet beispielsweise 83 Euro monatlich. Zusätzlich fällt einmalig eine Einrichtungspauschale von 499 Euro an. Wer ein unbegrenztes kWh-Kontingent im Rahmen eines XL-Tarifs bucht, bezahlt 499 Euro pro Monat plus einmalige 99 Euro. Damit gibt der Dienstleister eine Strompreisgarantie über die komplette Laufzeit. Außerdem kann die Buchhaltung mit gleichbleibenden Monatsraten kalkulieren.

Kooperation mit Leasinggesellschaften

Gleichzeitig kooperiert ee-Mobility mit Leasinggesellschaften wie Sixt Leasing oder X-Leasing. In diesem Fall werden die Strompakete als feste Pauschale im Rahmen der Leasingrate abgebildet. Trotz Komplettangeboten von Leasinggesellschaften und Anbietern wie ee-Mobility muss Elektromobilität am Ende das Tages für das Unternehmen und seine Mitarbeiter auch passen. Für Frary gibt es da keine Zweifel: "Wir sind auf dem richtigen Weg. Es funktioniert. Es ist noch kein Kundentermin wegen Reichweitenproblemen oder Ladestopps ausgefallen – weder bei mir noch bei meinen Kollegen." Für sein Engagement wurde Bridging IT 2015 mit dem Green Fleet Award ausgezeichnet. Zu Recht, schließlich legten die Fahrer im vergangenen Jahr 450.000 Kilometer rein elektrisch zurück und sparten dabei 67 Tonnen CO2 ein.

EE-Mobility Komplettpaket für Firmen

Das Münchner Start-up Unternehmen ee-Mobility wurde 2015 gegründet. Für seine Kunden errichtet und betreibt der Dienstleister Komplettpakete für Ladelösungen. Diese umfassen: 

  • Zertifizierte Wallbox: 3,7 bis 22 kW Ladeleistung; Typ-2-Ladekabel 4,5m
  • Service: Montage, Nutzereinweisung, Wartung; 24-Stunden-Servicehotline
  • Strom: 100 Prozent Ökostrom; unabhängig vom Hausstrom; Zugriff auf öffentliche Stationen im Intercharge-Netz
  • App: Steuerung des Ladeprofils; Übersicht über monatlichen Ladestatus

Autor

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ee-Mobility

Datum

8. Februar 2016
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