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Luftverschmutzung: London plant Gift-Gebühr

Ab Ende 2017 soll es ernst werden für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß. London will zusätzlich zur Citymaut eine "Toxi City Charge" von zehn Pfund pro Tag einführen.

Ab Ende 2017 soll es ernst werden für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß. Londons Oberbürgermeister Sadiq Khan will zusätzlich zur Citymaut von 11,50 Pfund eine "Toxi City Charge" von zehn Pfund pro Tag einführen. Sie soll für alle Fahrzeuge, die vor 2005 zugelassen wurden und ins Londoner Zentrum fahren, erhoben werden. Doch damit nicht genug: Ende 2019 will der Khan die Gebühr auf alle Dieselfahrzeuge, die vor 2015 gebaut wurden, ausweiten und auf 12,50 Pfund anheben. Anwohner erhalten voraussichtlich einen Rabatt von 90 Prozent.

Zusätzlich plant Khan die Umweltzone im Zentrum um das zehnfache zu vergrößern. Laut  "The Times" wären dann rund 210.000 Fahrer betroffen. Vor allem Autokäufer eines Diesels würden dann bestraft, die sich gerade im Glauben an einen geringeren Schadstoffausstoß für einen Selbstzünder entschieden haben. Damit würde in London der weltweit strengste Emissions-Standard gelten. Um diesen zu garantieren und dafür zu sorgen, dass sich kein Umweltsünder vor der "Toxi City Charge" drückt, will die Stadt zusätzlich mehrere tausend Kameras aufstellen.

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Datum

7. Juli 2016
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