Alles über Alternative Antriebe - Marktübersicht
Opel Ampera-e E-Auto 15 Bilder Zoom

Alle E-Autos in Deutschland (N bis Z): Nissan, Opel, Renault und Co.

FIRMENAUTO zeigt Ihnen alle in Deutschland erhältlichen Elektroautos. Alle Infos und Daten finden Sie in unserer Bilderstrecke. Teil 2: Nissan bis VW.

Sie suchen einen Stromer für Ihren Fuhrpark? Die Zeitschrift FIRMENAUTO hat alle derzeit in Deutschland erhältlichen Elektroautos zusammengestellt. 

Nissan bis Volkwagen: Klicken Sie sich durch die Bildergalerie und lernen Sie alle in Deutschland erhältlichen E-Autos samt Daten und Preise kennen.

Den ersten Teil der Übersicht mit den E-Autos von BMW bis Mercedes finden Sie hier.

Emovum E-500 Basis 1

Die Marke Emovum spielt eine Sonderrolle in der Riege der E-Auto-Hersteller. Denn als Basis dienen Fiat 500, die auf E-Antrieb umgerüstet werden und die als Gebrauchtwagen aus erster Hand z Preisen ab 12.000 Euro auf den Markt kommen.

Plus: Günstiger Preis
Minus: Sehr lange Ladedauer, wenig Platz, schwache Fahrleistung

Nissan Leaf (Link zum Fahrbericht)

Als der Leaf 2012 auf den Markt kam, war die Euphorie groß. „Endlich ein vollwertiges Auto“ bejubelte die Fachpresse den von Grund auf als E-Auto entwickelten Leaf. Tatsächlich bietet der umfangreich ausgestattete Stromer im VW-Golf-Format viel Platz, sehr anständige Fahrleistungen und eine hohe Alltagstauglichkeit. Nicht von ungefähr ist er das weltweit meistverkaufte Elektroauto. Mittlerweile wurde der Leaf nochmals überarbeitet und ist auf Wunsch mit einer größere Batterie mit 30 kWh Speicherkapazität erhältlich, die den Aktionsradius des Stromers auf 250 Kilometer erweitert.

Plus: Günstiger Preis, sehr gute Ausstattung, hohe Reichweite, angemessene Fahrleistungen, viel Platz, alltagstauglich
Minus: Gewöhnungsbedürftiges Design

Nissan e-NV Evalia (Link zum Fahrbericht)

Seit 2015 ist auch der Transporter-Kombi NV200 Evalia mit E-Motor zu bekommen. Er nutzt den gleichenausgereiften Antrieb wie der Nissan Leaf und bietet auf 4,56 Metern Länge Platz für bis zu sechs Passagiere. Dank flexiblem Innenraum, gutem Raumangebot und praktischen Schiebetüren bietet er sich als relativ preiswertes Shuttle-Fahrzeug, als Taxi oder sogar als Zweitwagen für Familien mit vielen Kindern an.

Plus: Viel Platz, gute Ausstattung, praktische Schiebetüren geringer Verbrauch
Minus: Relativ geringer Fahrkomfort, mäßige Materialqualität

Opel Ampera-e

Im Sommer 2017 bringt Opel den 4,17 Meter langen Ampera-e auf den Markt. Der Kompaktwagen - oder ist er eher ein Mini-Van? - bietet sehr viel Platz, vor allem aber bis zu 500 Kilometer Reichweite. Na ja, nach Norm. In der Praxis sollte der 60 kWh große Akku aber schon für mindestens 300 Kilometer gut sein. Acht Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie sollten alle Befürchtungen nehmen, mit diesem Opel wegen schlappen Zellen vorzeitig liegenzubleiben. Der Preis dürfte sich um die 32.000 Euro netto bewegen.

Plus: Sehr gutes Raumkonzept, vielseitig nutzbar, hohe Reichweite
Minus: warten wir ab, bis wir ihn das ersta Mal fahren können

Plus: viel Platz, guter Fahrkomfort, umfangreiche (Sicherheits-)Ausstattung
Minus: geringe elektrische Reichweite, keine Schnelllademöglichkeit, teuer

Peugeot Ion (Link zum Fahrbericht)

Der kleine Ion ist der Zwillingsbruder des Citroen C-Zero und damit der zweite Abkömmling des Mitsubishi i-MiEV. In Sachen Ausstattung, Fahrkomfort und Antrieb unterscheiden sich die beiden E-Autos des PSA-Konzerns nur marginal. Der Peugeot ist allerdings ein paar Euro günstiger als der C-Zero.

Plus: Relativ viel Platz, sehr einfach Bedienung, gute Angebote für Gewerbekunden
Minus: Mäßiger Fahrkomfort, geringe Reichweite

Renault Zoe (Link zur Themenseite)

Von allen Elektroautos ist der Zoe neben dem Nissan Leaf das derzeit beste Angebot. Einsteigen, einschalten, losfahren – der Zoe erklärt sich quasi selbst. Dieser Renault wurde von Grund auf für den Einsatz als Elektrofahrzeug entwickelt, ist leicht, spritzig, federt prima und bietet genügend Platz für vier. Für knapp unter 20.000 Euro plus Batteriemiete bekommt man hier ein vollwertiges Citymobil, das zudem cool aussieht.

Plus: Pfiffiges Design, komfortabel, gute Ausstattung, vernünftige Reichweite, günstiger Preis.
Minus: nichts.

Smart Fortwo ED (Link zum Fahrbericht)

Der Smart ist aus keiner Innenstadt mehr wegzudenken, und die Elektroversion wuselt nicht nur in den Car2go-Flotten bereits durch Citys weltweit. Mit einiger Verspätung ist nun auch die elektrifizierte aktuelle Version des Fortwo erhältlich. Batteriemäßig und in Sachen Motor hat sich wenig getan: Nach rund 120 Kilometer muss der Stromer an die Dose, an der er nun etwas schneller lädt als bisher. Mehr Neues gibt es in Sachen Vernetzung: So kann sein Besitzer eine Buchungs-Software und ein Telematiktool bestellen, um sein privates Carsharing einzurichten und das Auto mit Kollegen, Familie oder Nachbarn zu teilen. 

Plus: Gute Verarbeitung, kleines Auto, aber sehr gute Raumausnutzung, spritzig, lange Batteriegarantie
Minus: Nur zwei Sitze, relativ teuer

Smart Forfour ED (Link zum Fahrbericht)

Wer Smart fahren will, aber vier Sitze braucht, kann nun zum Forfour ED greifen. Mit der vierten Generation E-Smart hat die Marke auch den größeren City-Flitzer elektrifiziert.  Antriebskonzept und Fahrleistungen entsprechen mehr oder weniger dem des Fortwo, bei besserer Raumausnutzung und vernünftigen Transportkapazitäten. Aufpreis gegenüber dem Zweisitzer: 504 Euro.

Plus: Gutes Raumangebot, variabler Innenraum, lange Batteriegarantie
Minus: Innenraum wirkt billiger als beim Fortwo

Tesla Model S70D (Link zum Fahrbericht)

Sorgte der amerikanische Herstellermit einigen knuffigen Roadster vorwiegend in den USA für Furore, so brachte erst die große Limousine Model S auch in Europa den Durchbruch.Mit seinem 70-kWh-Pack bietet der Fünfsitzer offiziell 442 Kilometer Reichweite. Damit man die auch ausnutzen kann, baut Tesla eigene Ladestationen entlang den europäischen Autobahnen auf. Dort können Tesla-Fahrer umsonst Strom zapfen.

Plus: Ausgereiftes Konzept, sehr viel Platz, hervorragende Fahrleistungen, große Reichweite
Minus: teuer, Tesla-Ladenetz noch sehr löchrig

Tesla Model X P90D

Nach dem Model S kam Anfang 2016 der Model X auf den deutschen Markt. Dahinter verbirgt sich ein SUV mit sieben Sitzen und Flügeltüren. In den USA ist der zweite langstreckentaugliche Tesla bereits auf dem Markt, zu Preisen ab umgerechnet rund 86.000 Euro.

Plus: große Reichweite, lädt schnell auf, Schnellladestationen entlang der europäischen Autobahnen, hoher Imagefaktor, spektakuläre Flügeltüren
Minus: extrem teuer, Restwertproblematik, Flügeltüren ziemlich unpraktisch

Toyota Mirai (Link zur Themenseite)

Der 4,89 Meter lange Mirai ist kein E-Auto im wörtlichen Sinne, obwohl er ausschließlich von einem 155 PS starken Elektromotor angetrieben wird. Den nötigen Strom produziert die Limousine an Bord über eine Brennstoffzelle. Das bedeutet, der über 65.000 Euro teure Mirai muss Wasserstoff tanken, und dafür fehlt die Infrastruktur in Deutschland noch weitgehend. 

Plus: Ausgereifte Technik, hohe Reichweite, viel Platz, problemlose Fahreigenschaften
Minus: wenig Wasserstofftankstellen

VW E-Up (Link zum E-Auto-Vergleichstest)

Der nur 3,54 Meter kurze E-Up bietet erstaunlich viel Platz und damit eine gute Basis für innerstädtische Mobilität. Und wenn’s denn doch mal auf eine weite Reise gehen soll, gibt VW dem Käufer mehrere Tage kostenlose Fahrt mit einem verbrennergetriebenen Mietwagen dazu. Einen Fahrbericht vom Transporter-Ableger E-Load Up finden Sie hier.

Plus: Gutes Raumangebot, spritziges Fahrverhalten, sparsam
Minus: Relativ teuer

VW E-Golf (Link zum Fahrbericht)

Ein Golf ist ein Golf ist ein Golf – egal mit welchem Antrieb. Der E-Golf vereinigt alle Eigenschaften des Bestsellers mit einem kräftigen Elektroantrieb. Und wie beim E-Up ermöglicht VW dem Käufer auch beim Golf ein paar Tage echte Mobilität durch zusätzliche Mietwagentage.

Plus: Sehr gute Verarbeitung, viel Platz, ausgereiftes Konzept
Minus: teuer, schwer

Autor

Foto

Opel

Datum

13. März 2017
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